Brief einer berühmten französischen Schauspielerin an Erdoğan zu Straßenhunden
Der Gesetzesentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes, der seit Tagen die Agenda der Türkei bestimmt, erregt auch im Ausland Aufmerksamkeit. Die weltberühmte französische Schauspielerin Brigitte Bardot sandte einen Brief an Präsident Erdoğan mit dem Appell: „Lassen Sie nicht zu, dass die Türkei zu einem Land wird, das für seine Grausamkeit gegenüber diesen empfindsamen Wesen, unseren treuesten Freunden, verurteilt und kritisiert wird.“
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Die weltberühmte französische Schauspielerin und Tierschützerin Brigitte Bardot hat einen Brief an Präsident Recep Tayyip Erdoğan geschrieben, um die Rücknahme des Gesetzesentwurfs zu Straßenhunden in der Türkei zu fordern.
Die 89-jährige berühmte Schauspielerin, Gründerin der Tierschutzstiftung Brigitte Bardot Foundation, appellierte an Erdoğan: „Lassen Sie nicht zu, dass die Türkei zu einem Land wird, das für seine Grausamkeit gegenüber diesen empfindsamen Wesen, unseren treuesten Freunden, verurteilt und kritisiert wird.“
In dem Brief, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, fügte Bardot hinzu, dass die Straßenkatzen und -hunde in der Türkei bislang „in Harmonie mit der Bevölkerung“ gelebt hätten.
HATTE AUCH AN ABDULLAH GÜL GESCHRIEBEN
Die französische Schauspielerin hatte bereits im Jahr 2012 einen Brief an den damaligen Präsidenten Abdullah Gül geschrieben, um ihre Besorgnis über die Regelungen im Rahmen des türkischen Tierschutzgesetzes bezüglich des Einfangens von Tieren und deren Umsiedlung in „Naturparks“ zum Ausdruck zu bringen.