Brief von Dilan Polat aus dem Gefängnis: Gott gibt mir die Kraft durchzuhalten
Dilan Polat, die wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung inhaftiert ist, schrieb in einem Brief aus dem Gefängnis: „Ich bin hier sehr traurig. Es gibt einen krassen Gegensatz zwischen meinem Leben draußen und meinem Leben hier.“
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Das Ehepaar Dilan Polat und Engin Polat, das durch seinen luxuriösen und prunkvollen Lebensstil in die Schlagzeilen geriet und dessen Einkommensquellen für Spekulationen sorgten, wurde wegen Geldwäsche, Steuerhinterziehung und illegaler Glücksspielvorwürfe inhaftiert.
Dilan Polat, die sich im Marmara-Gefängnis befindet, erklärte in ihrem Brief aus der Haft, dass sie sehr traurig sei, weil sie ihre Kinder nicht sehen könne, und sagte: „Es gibt einen krassen Gegensatz zwischen meinem Leben draußen und meinem Leben hier. Besonders in den letzten Tagen glaube ich, dass es eine Laune des Schicksals ist.“
Sözcü-Kolumnist İsmail Saymaz hatte der inhaftierten Dilan Polat eine Reihe von Fragen zur Beantwortung zugesandt.
Der Brief von Dilan Polat an Saymaz lautet wie folgt:
„Sehr geehrter Herr İsmail,
aufgrund der knappen Zeit kann ich die Fragen, die Sie mir über meinen Anwalt Hüseyin geschickt haben, nicht vollständig beantworten. Ein Teil der Fragen betrifft finanzielle und steuerliche Angelegenheiten des Unternehmens, über die ich ohnehin nicht informiert bin.
Zu dem anderen Teil kann ich aufrichtig Folgendes sagen: Ja, ich bin hier sehr traurig. Die größte Quelle meiner Trauer ist, dass ich meine Kinder nicht sehen kann. Auch meine Hilflosigkeit gegenüber den ungerechten Anschuldigungen gegen mich macht mich traurig. Aber Gott gibt mir die Kraft durchzuhalten.
Es gibt einen krassen Gegensatz zwischen meinem Leben draußen und meinem Leben hier. Besonders in den letzten Tagen glaube ich, dass es eine Laune des Schicksals ist. Ich werde einen objektiveren und aufrichtigeren Brief über meine Reue schreiben. Mögen Ihre Kinder Ihr Licht sein. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, mein Herr.“
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