Brisante Behauptung eines ehemaligen AKP-Abgeordneten: Hat Erdoğan ein Signal für eine Operation gegen diesen Orden gegeben?
Der ehemalige AKP-Abgeordnete Fatih Süleyman Denizolgun behauptete, Erdoğan habe den Befehl für eine Operation gegen einen religiösen Orden erteilt, wobei der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, dies verhindert habe.
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Der ehemalige AKP-Abgeordnete Fatih Süleyman Denizolgun hat eine brisante Behauptung über den Präsidenten des Amtes für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, aufgestellt.
Denizolgun behauptete, Erbaş habe persönlich eine Anweisung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan für eine Operation gegen die Süleymancılar-Gemeinschaft verhindert.
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto behauptete Denizolgun, Erbaş habe ihm gegenüber geäußert: "Im letzten Jahr um diese Zeit sagte der Herr (der Präsident): 'Es soll eine Operation gegen die Gemeinschaft durchgeführt werden', aber ich habe das gestoppt."
DIYANET ANTWORTET AUF DIE VORWÜRFE
Das Amt für religiöse Angelegenheiten (Diyanet) wies die Behauptungen entschieden zurück und kündigte an, rechtliche Schritte gegen Denizolgun einzuleiten. In der offiziellen Stellungnahme wurde betont, dass die genannten Vorwürfe haltlos seien, und es wurde wie folgt erklärt:
"Die Behauptungen, die Fatih Süleyman Denizolgun dem Präsidenten des Amtes für religiöse Angelegenheiten, Prof. Dr. Ali Erbaş, zuschreibt und in die er auch unseren Präsidenten, Herrn Recep Tayyip Erdoğan, einbezieht, sind völlig realitätsfern und frei erfunden."
Diyanet stellte zudem klar, dass Erbaş keinerlei Verbindung zu der Gruppe namens "Kurişiler" oder deren Anführer habe.
Die Behörde kündigte an, aufgrund der haltlosen Anschuldigungen und Verleumdungen ein rechtliches Verfahren einzuleiten und Strafanzeige zu erstatten.