Brisante Behauptung israelischer Medien: So hat die Hamas den israelischen Geheimdienst getäuscht

Die hebräischsprachige israelische Website Walla berichtete, dass die Hamas den israelischen Geheimdienst 18 Monate lang vor ihrem Angriff am 7. Oktober getäuscht habe.

AA

Walla berichtet in einem Artikel über die Details der „Täuschung“, die vor der am Morgen des 7. Oktober von der Hamas und palästinensischen Gruppen durchgeführten Operation „Al-Aqsa-Flut“ stattfand.

In dem Bericht heißt es, die Hamas habe in den 18 Monaten vor der Operation „absichtlich Trainingsvideos geteilt“ und den israelischen Geheimdienst durch die Durchführung „lächerlicher und unprofessioneller“ Übungen in die Irre geführt.

HAMAS TEILTE ÜBUNGSVIDEOS ABSICHTLICH

Dem Bericht zufolge teilte die Hamas vor dem 7. Oktober absichtlich Informationen und Videos über die Übungen ihrer Mitglieder und vermittelte den israelischen Geheimdiensten den Eindruck, es handele sich um „Routineübungen“.

„Die Hamas bereitete sich 18 Monate lang durch Täuschungsmanöver auf einen überraschenden Großangriff vor.“, heißt es in dem Bericht, in dem zudem vermerkt wird, dass die zur Routine gewordenen Übungen auch in den palästinensischen Medien veröffentlicht wurden.

Es wurde festgehalten, dass die Sinne der israelischen Armee und des Geheimdienstes auf diese Weise „abgestumpft“ wurden, damit hochrangige israelische Kommandeure „keinen Alarmzustand ausriefen“.

UNPROFESSIONELLE ÜBUNGEN

Der Bericht enthält Informationen darüber, dass bei den Übungen der Hamas „Raketen in Richtung Meer abgefeuert, Reichweiten gemessen und Munitionstraining durchgeführt wurden“.

Es wurde betont, dass die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, der militärische Flügel der Hamas, im Rahmen ihrer „Täuschungs- und Gewöhnungsoperation“ Übungsclips vorbereitet hätten.

Die Übungsvideos, in denen Hamas-Mitglieder durch Feuerringe sprangen, sich auf dem Boden rollten oder von Motorrädern oder Autos sprangen, wurden vom israelischen Geheimdienst als „absurd und unprofessionell“ eingestuft.