Brisante Behauptung über die Justiz: „Wenn Sie ein Anliegen haben, löst er es“

Während die Krise zwischen dem Kassationsgerichtshof und dem Verfassungsgericht weiter schwelt, lenkte der Journalist Barış Terkoğlu die Aufmerksamkeit auf Abdullah Çetinkaya, eine Person, die auf Fotos mit zahlreichen Akteuren aus dem Justizwesen zu sehen ist. Terkoğlu schrieb: „Man sagt: ‚Wenn Sie in der Justiz, insbesondere am Kassationsgerichtshof, ein Anliegen haben, löst Abdullah Çetinkaya das.‘“

12punto

Der Cumhuriyet-Kolumnist Barış Terkoğlu lenkte in seinem heutigen Artikel die Aufmerksamkeit auf Abdullah Çetinkaya, der enge Beziehungen zu zahlreichen Persönlichkeiten aus der Bürokratie und der Justiz unterhält. Er schrieb: „Çetinkaya hat sich in Ankara einen Ruf erarbeitet. Man sagt: ‚Wenn Sie in der Justiz, insbesondere am Kassationsgerichtshof, ein Anliegen haben, löst Abdullah Çetinkaya das.‘“

Terkoğlu, der feststellte, dass Çetinkaya „von Mitgliedern des Verfassungsgerichts bis hin zu Bürokraten des Justizministeriums, von Angehörigen des Kassationsgerichtshofs bis hin zu Generalstaatsanwälten und kritischen Namen im Rat der Richter und Staatsanwälte (HSK) sehr eng vernetzt ist“, führte in seinem Artikel weiter aus:

„Çetinkaya hat sich in Ankara einen Ruf erarbeitet. Man sagt: ‚Wenn Sie in der Justiz, insbesondere am Kassationsgerichtshof, ein Anliegen haben, löst Abdullah Çetinkaya das.‘ Nein, Sie müssen Ihre Akte nicht einmal mitbringen. Selbst wenn er sie lesen würde, würde er sie als Nicht-Jurist ohnehin nicht verstehen. Man sagt, wenn Sie ihm die Aktennummer geben, findet er Ihre Akte und schafft Abhilfe für Ihr Problem.

Genau deshalb würde ich gerne an der Stelle von Abdullah Çetinkaya stehen. Ich würde sagen: ‚Du hast einen Fehler gemacht, Can Atalay, du hättest nicht zum Verfassungsgericht, sondern zu mir kommen sollen.‘ Dann würde ich tun, was das Verfassungsgericht nicht konnte, und seinen Fall im Handumdrehen lösen. Auf diese Weise wäre der Justizkonflikt, der den Staat in eine Krise gestürzt hat, gar nicht erst entstanden. Ich hätte dem Land auch einen Nutzen gebracht. Da Gott seine helfenden Diener liebt und ihr Leben erleichtert, würde das Schicksal mich reicher und mein Herz großzügiger machen. Ich würde Geschenke für meine Freunde aus der Justiz kaufen, die dem Land nützlich sind, und sie in den Urlaub mitnehmen.“