Brisante Behauptung von Altaylı: Erdoğan war sehr verärgert, als die Idee, mit Trump ein Spiel zu schauen, ins Wasser fiel

Einer brisanten Behauptung des Journalisten Fatih Altaylı zufolge wurde der Plan des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, in den USA gemeinsam mit Donald Trump ein Spiel zu verfolgen, aufgrund der aufeinanderfolgenden Niederlagen der türkischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft abgesagt. Es heißt, dieses Fiasko habe Präsident Erdoğan sehr verärgert.

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Informationen, die auf eine hochrangige Persönlichkeit im Zentrum des türkischen Fußballs zurückgehen, zufolge fand das frühe Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft, an der wir nach 24 Jahren wieder teilnahmen, nicht nur in der Sportwelt, sondern auch in den Korridoren der Politik und Diplomatie ein Echo. Wie der Journalist Fatih Altaylı berichtet, lagen dem Misserfolg im Turnier eine falsche Wahl des Trainingslagers und fehlerhafte Vorbereitungsspiele zugrunde, doch das eigentlich bemerkenswerte Detail war das Scheitern des Plans für eine "Kraftdemonstration" beim Spiel gegen die Vereinigten Staaten.

DER VERSUCH, AUF DER TRIBÜNE NEBEN TRUMP ZU SITZEN

Den Behauptungen in Altaylıs Artikel zufolge hatte Präsident Erdoğan einen speziellen Plan für das Spiel gegen Amerika, das letzte Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft. 

Es war geplant, mit einer großen Delegation aus der Türkei, der auch Geschäftsleute und Politiker angehörten, in die USA zu reisen.

Als Teil einer möglichen Kraftdemonstration wurden Anstrengungen unternommen, damit Präsident Erdoğan das Spiel auf der Tribüne gemeinsam mit Donald Trump verfolgen konnte.

Die aufeinanderfolgenden Niederlagen der Nationalmannschaft in den ersten beiden Spielen (gegen Teams, die als Paraguay und Australien bezeichnet wurden) und das frühe Ausscheiden aus dem Turnier machten all diese riesigen Vorbereitungen bedeutungslos.

Laut Altaylı und seiner anonym gehaltenen Quelle liegen hinter dem Verpassen dieser historischen Gelegenheit und der Absage der diplomatischen Pläne schwerwiegende Fehler des türkischen Fußballverbandes (TFF). 

Das Team wurde in Arizona in ein Trainingslager geschickt, wo die Temperaturen im Schatten 50 Grad erreichten. Nachdem die Spieler unter der Sonne trainiert hatten, wo die gefühlte Temperatur 60 bis 70 Grad erreichte, wechselten sie in klimatisierte Hotels mit 20 Grad und flogen anschließend für das Spiel nach Los Angeles, wo 29 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschten. Experten zufolge hat dieses Jetlag- und Klimachaos, das als "Selbstmord" bezeichnet wurde, die Mannschaft erschöpft.