Brisante Behauptung von Özel zur Drohne, die bis nach Ankara flog: '2 Stunden lang...'
CHP-Chef Özgür Özel äußerte sich zu der abgeschossenen Drohne und erklärte, dass trotz der langen Verfolgung des Fluggeräts kein Abschussbefehl erteilt worden sei. Er behauptete: „Die Befugnis, ein Fluggerät abzuschießen, liegt derzeit bei Erdoğan. Von Erdoğan kam zwei Stunden lang kein Befehl.“
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CHP-Parteivorsitzender Özgür Özel erklärte in seiner Bewertung zu der Drohne, die bis nach Ankara vordrang und dort abgeschossen wurde, dass das Fluggerät bereits vor dem Erreichen der türkischen Staatsgrenze von einem NATO-Stützpunkt in Spanien geortet worden sei.
Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, gab Özel an, dass die Ortung über NATO-Radare in der Türkei erfolgt sei und der operative Prozess von Spanien aus geleitet wurde. Özel sagte: „Das NATO-Kommando in Spanien lässt F-16-Kampfjets von Konya und Eskişehir aus aufsteigen. Sobald sie in den türkischen Luftraum eindringen, werden die F-16 nicht gewechselt, aber der NATO-Kommandeur in Spanien übergibt die Kontrolle über das Flugzeug an das türkische Kommandozentrum.“
Den Informationen von Özel zufolge wurde die Drohne etwa 2 Stunden und 5 Minuten lang in der Luft verfolgt. Nachdem der Treibstoffstand der im Einsatz befindlichen F-16-Jets kritisch wurde, seien zwei weitere Kampfjets vom Stützpunkt Incirlik aufgestiegen. Özel erklärte, dass die Drohne von dieser zweiten Welle von Flugzeugen abgeschossen wurde, und wies auf den Entscheidungsprozess hin: „Die Befugnis, ein Fluggerät abzuschießen, liegt derzeit bei Erdoğan. Von Erdoğan kam zwei Stunden lang kein Befehl. Wenn das nicht stimmt, sollen sie es sagen. Wir hätten die Möglichkeit gehabt, die Drohne bereits über dem Meer abzuschießen. Sie wurde nicht wegen der Unzulänglichkeit unserer Luftwaffe nicht abgeschossen, sondern wegen der Herkunft der Drohne.“