Brisante Behauptung von regierungsnaher Quelle zu Ela Rümeysa Cebeci und Mehmet Akif Ersoy! 'Das eigentliche Problem hier ist...'

Fatih Altaylı berichtete von einem Gespräch mit einer regierungsnahen Quelle über Ela Rümeysa Cebeci, die im Rahmen einer „Drogenermittlung“ unter Hausarrest freigelassen wurde, und den ehemaligen Habertürk-Chefredakteur Mehmet Akif Ersoy, der im selben Fall weiterhin inhaftiert ist, und teilte dabei bemerkenswerte Hintergrundinformationen.

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Ela Rümeysa Cebeci, die im Rahmen einer von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Drogenermittlung festgenommen worden war, wurde am 24. April unter der Auflage von Hausarrest freigelassen. Das Gericht ordnete zudem gerichtliche Kontrollmaßnahmen gegen Cebeci an.

Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar plädierte dafür, dass nach Cebeci auch Mehmet Akif Ersoy, der im selben Ermittlungsverfahren inhaftiert ist, freigelassen werden sollte.

Der Journalist Fatih Altaylı thematisierte in seiner Kolumne ein Gespräch, das er mit einer der AKP und der Justiz nahestehenden Quelle über die Situation von Cebeci und Ersoy geführt hatte.

Altaylı berichtete, dass die Person, deren Namen er nicht nannte, sagte: "Die Sache ist nicht so einfach. Das eigentliche Problem hier sind die Beziehungen zur Bürokratie und zur Politik..."

Der entsprechende Teil aus Altaylıs Artikel lautet wie folgt:

"Vor einigen Wochen traf ich eine regierungsnahe Person, die oft gut über Justizthemen informiert ist.

Während wir uns kurz unterhielten, sprach ich die Absurditäten in der Justiz an und nannte einige Beispiele.

Einige davon betrafen den Fall der IMM und der kriminellen Vereinigung um Aziz İhsan Aktaş, bei dem Angeklagte selbst dann freigelassen werden müssten, wenn sie die in der Anklageschrift geforderten Höchststrafen erhielten, da sie bereits lange genug in Untersuchungshaft saßen, sowie den Fall von Mehmet Akif Ersoy und Ela Rümeysa Cebeci, die immer noch inhaftiert sind.

'Dass diese beiden Personen ein überaus aktives und unserer Meinung nach marginales Sexualleben führen, interessiert uns überhaupt nicht und ist zudem kein Verbrechen. Was den Drogenkonsum angeht: Wenn sie keine Verkäufer, Großhändler oder Importeure sind, gibt es für dieses Delikt keine Haftstrafe mehr, die bereits verbüßte Zeit ist mehr als ausreichend', sagte ich.

'Die Sache ist nicht so einfach. Das eigentliche Problem hier sind die Beziehungen zur Bürokratie und zur Politik', erhielt ich als äußerst verdächtige Antwort.

Eine Antwort ganz im Sinne von 'Es gibt Dinge, die ihr nicht wisst'.

Diese 'Dinge, die wir nicht wissen', sollten sie so schnell wie möglich in die Anklageschrift aufnehmen.

Denn Menschen mit Dingen, die 'wir nicht wissen' oder die 'sie nicht wissen', in Haft zu halten, entspricht nicht gerade einem korrekten Rechtsverständnis."