Bürgermeister Aydar reagiert auf politisches Verbot gegen ihn: 'Es wird eine Hypothek auferlegt'

Der Bürgermeister von Ceyhan, Kadir Aydar, bewertete die Entscheidung zum politischen Verbot als einen Versuch, die politischen Präferenzen der Bevölkerung von Ceyhan zu bevormunden.

İHA

Der Bürgermeister von Ceyhan, Kadir Aydar, behauptete, dass die Entscheidung zum politischen Verbot widersprüchlich sei und das Ergebnis eines Prozesses ohne Zeugen oder Beweise darstelle.

Aydar erklärte: "Mein Name wird durch falsche Aussagen, die erst 13 Monate später auftauchten, in die Akte aufgenommen", und behauptete, dass der Prozess ungerecht verlaufe.

"EINE SCHNELL GETROFFENE ENTSCHEIDUNG"

Aydar wies darauf hin, dass der Gerichtsprozess in ungewöhnlicher Geschwindigkeit abgeschlossen wurde, und sagte: "Am 16. Mai verhängte das erstinstanzliche Gericht das politische Verbot, am 16. Juli ging der Fall in die Berufung, und heute, im September, wurde die Entscheidung sehr schnell bestätigt."

Aydar kritisierte die Entscheidung, die das Gericht mit Stimmenmehrheit traf, und betonte, dass die Gründe für diesen schnellen Fortschritt hinterfragt werden müssten: "Die Entscheidung wurde mit einer Mehrheit von 2 zu 1 Stimmen getroffen, trotz des abweichenden Votums eines Richters. Diese Entscheidung bedeutet, den Willen der Bevölkerung von Ceyhan zu bevormunden", sagte er.

Aydar, der erklärte, dass man im Prozess auf ungerechte Ergebnisse gestoßen sei, äußerte sich wie folgt: "Es wurde eine Strafe von 25 Monaten verhängt; wären es 24 Monate gewesen, wäre kein politisches Verbot erforderlich gewesen. Während unpolitische Namen freigesprochen werden, wird gegen politische Namen ein Verbot verhängt."

Aydar erinnerte daran, dass die Entscheidung des lokalen Gerichts vom Mai im Juli in die Berufung gegangen und im September bestätigt worden sei, und sagte: "Der Wille der Bevölkerung von Ceyhan wurde sehr schnell bevormundet."