Bürgermeister unterzeichnen Unterstützungserklärung für Özgür Özel: Dieser Name verließ das Treffen

Aus dem Treffen der CHP-Großstadtbürgermeister ging eine Unterstützungserklärung für Özgür Özel hervor. Es wurde bekannt, dass der Bürgermeister von Balıkesir, Ahmet Akın, die gemeinsame Erklärung nicht unterstützte und das Treffen verließ.

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Die 36. Zivilkammer des Regionalgerichts Ankara entschied im Verfahren wegen „absoluter Nichtigkeit“ bezüglich der Vorwürfe von Unregelmäßigkeiten beim 38. Ordentlichen Parteitag der CHP, dass Özgür Özel und die Parteiführung vorläufig ihres Amtes enthoben werden und der ehemalige CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu sowie seine Führung die Amtsgeschäfte übernehmen sollen.

Diese Entscheidung löste innerhalb der Partei Spannungen aus. Während angekündigt wurde, dass die CHP-Großstadtbürgermeister eine gemeinsame Erklärung abgeben würden, kam ans Licht, dass es bei dem Treffen der Bürgermeister zu einer Krise gekommen war.

KEINE UNTERSCHRIFT

Nach Informationen, die Barış Yarkadaş bei tv100 übermittelte, hat der Bürgermeister von Balıkesir, Ahmet Akın, die Erklärung, in der die CHP-Großstadtbürgermeister ihre Unterstützung für Özgür Özel bekundeten, nicht unterzeichnet. Akın erklärte, er werde die Erklärung nicht unterschreiben, und verließ das Treffen.

WAS STAND IN DER ERKLÄRUNG?

Die von den CHP-Großstadtbürgermeistern veröffentlichte Erklärung lautet wie folgt: "Unsere Partei, die die Republik gegründet hat, ist in der Geschichte unseres Landes bisher erfolgreich aus schwierigen Prozessen hervorgegangen. Unsere Partei wird auch aus dem aktuellen Prozess gestärkt und in Einheit und Solidarität hervorgehen.

Wir sind uns bewusst, dass das eigentliche Ziel der Entscheidung zur 'absoluten Nichtigkeit' darin besteht, unsere Cumhuriyet Halk Partisi zu spalten, zu zerschlagen und die Hoffnung unseres Volkes auf einen Regierungswechsel zu schwächen. Als Großstadtbürgermeister der Cumhuriyet Halk Partisi stehen wir hinter dem gewählten Vorsitzenden unserer Partei, Herrn Özgür Özel, und unserer Parteiführung. Im gegenwärtigen Stadium geben wir der Öffentlichkeit unsere Auffassung bekannt, dass im Interesse des Wohls und der Zukunft unserer Partei innerhalb von spätestens 45 Tagen ein außerordentlicher Parteitag einberufen werden sollte."