Bürgermeister von Bornova, Ömer Eşki, freigelassen: Er war mit Haftantrag dem Gericht vorgeführt worden

Der Bürgermeister von Bornova, Ömer Eşki, und drei weitere Personen, die im Rahmen einer von der Generalstaatsanwaltschaft Izmir geführten Untersuchung festgenommen worden waren, wurden freigelassen.

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Im Rahmen einer von der Generalstaatsanwaltschaft Izmir gegen die Stadtverwaltung Bornova geführten Untersuchung wegen sogenannter „Bankamatik-Beamter“ (Scheinbeschäftigte) wurden vier Personen, darunter Bürgermeister Ömer Eşki, festgenommen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die vier Personen der Justiz überstellt. Nach seiner Aussage vor Gericht wurde Eşki mit einem Haftantrag dem zuständigen Bereitschaftsgericht vorgeführt.

Der Bürgermeister von Bornova, Ömer Eşki, und die drei mit ihm festgenommenen Personen, die mit einem Haftantrag dem Bereitschaftsgericht für Strafsachen vorgeführt worden waren, wurden freigelassen.

In einer Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft Izmir hieß es: „Die (4) Tatverdächtigen wurden von der Generalstaatsanwaltschaft Izmir wegen des Verdachts auf ‚qualifizierten Betrug (türkisches Strafgesetzbuch TCK 158 1-e)‘ und ‚Urkundenfälschung (TCK 204)‘ mit einem Haftantrag dem Bereitschaftsgericht für Strafsachen vorgeführt.“

ERKLÄRUNG DER GENERALSTAATSANWALTSCHAFT

In einer nach der Festnahme veröffentlichten Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft Izmir wurde mitgeteilt, dass im Zuge der Ermittlungen festgestellt worden sei, dass der Verdächtige A.A. zwar seit dem 22. September 2025 bei der Sozialversicherungsanstalt (SGK) als Callcenter-Kundenbetreuer gemeldet war, jedoch tatsächlich keine Tätigkeit ausübte.

In der Erklärung wurde weiter ausgeführt, dass gemäß dem erstellten SGK-Fachgutachten festgestellt wurde, dass Ömer Eşki sowie A.A., der als Callcenter-Kundenbetreuer bei der Stadtverwaltung Bornova geführt wurde, der Personalleiter der Bornova Belediyesi Personel A.Ş., P.K., und der Leiter für Presse, Rundfunk und Öffentlichkeitsarbeit, V. İ.A., eine Verantwortung in diesem Fall tragen.

Es wurde berichtet, dass gegen die Festgenommenen Ermittlungen wegen „qualifizierten Betrugs“ und „Urkundenfälschung“ eingeleitet wurden.

WAS WAR GESCHEHEN?

Die Generalstaatsanwaltschaft Izmir hatte am 1. April eine Untersuchung gegen A.A., der angeblich Gehalt bezog, ohne bei der Stadtverwaltung Bornova zu arbeiten, sowie gegen die damit in Verbindung stehenden städtischen Beamten eingeleitet, nachdem sie Behauptungen in den sozialen Medien während des laufenden Ermittlungsverfahrens gegen den Bürgermeister von Uşak, Özkan Yalım, als Anzeige gewertet hatte.