Bülent Arınç reagiert auf Debatten und Handgreiflichkeiten im türkischen Parlament: „Ich billige das keinesfalls“
Der ehemalige Parlamentspräsident Bülent Arınç äußerte sich in den sozialen Medien zu den Vorfällen während der Vereidigung von Justizminister Akın Gürlek im Parlament.
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Arınç kritisierte die CHP bezüglich der Spannungen im Parlament während der Vereidigung von Justizminister Akın Gürlek und erklärte: „Ich habe die Geschehnisse mit großer Bestürzung verfolgt. Ich billige dieses Verhalten der CHP-Fraktion keinesfalls. Ein tätlicher Angriff und die Besetzung des Rednerpults sind Verhaltensweisen, die niemals gutgeheißen werden können. Die CHP hätte ein solches Bild nicht verursachen dürfen.“
Bülent Arınç äußerte sich in den sozialen Medien zu den Vorfällen während der Vereidigung von Justizminister Akın Gürlek im Parlament und machte folgende Angaben:
„Vor etwa einem Jahr wurde der heute sein Amt antretende Justizminister, Herr Akın Gürlek, im Zusammenhang mit einigen laufenden Ermittlungen offen zur Zielscheibe gemacht. Damals hatte ich meine Meinung zu diesem Thema geäußert und erklärt, dass die Haltung gegenüber einem im Dienst befindlichen Juristen falsch sei. Was sich heute in der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) abgespielt hat, zeigt uns, dass die CHP leider nicht von dieser Haltung abgerückt ist. Ich habe die Besetzung des Rednerpults, die ein Ausmaß erreichte, das zu einer Schlägerei führen konnte, und die darauf folgenden Ereignisse mit Bedauern verfolgt.
Die CHP kann ihre Vorbehalte oder Kritik gegenüber dem Justizminister in jedem Umfeld äußern, doch es ist undenkbar, dass sie die Vereidigung einer Person, die durch den Willen unseres Präsidenten zum Minister ernannt wurde, physisch behindert. Mit der Rede von Herrn Murat Emir und dem Vorbringen seiner Einwände hätte die Angelegenheit beendet sein müssen, oder sie hätten die Generalversammlung höchstens aus Protest verlassen können. Dass sie versuchten, das Rednerpult zu besetzen, ohne die Generalversammlung zu verlassen, und dass der Prozess in einer Schlägerei endete, was dazu führte, dass viele Abgeordnete verletzt wurden, bezeichne ich als ein großes Unglück für unser Parlament.
Als jemand, der das Amt des Parlamentspräsidenten innehatte, fünf Legislaturperioden als Abgeordneter tätig war und es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Ansehen des Parlaments zu wahren, habe ich die Geschehnisse mit großer Bestürzung verfolgt. Ich billige dieses Verhalten der CHP-Fraktion keinesfalls. Ein tätlicher Angriff und die Besetzung des Rednerpults sind Verhaltensweisen, die niemals gutgeheißen werden können. Die CHP hätte ein solches Bild nicht verursachen dürfen.“