Busverkehr vor dem Feiertag nimmt zu
Der Vorsitzende des türkischen Busunternehmerverbandes (TOFED), Birol Özcan, erklärte, dass die Auslastung der Busverbindungen aufgrund des Ramadan-Festes und der Schulferien auf 90 Prozent gestiegen sei und dass auch bei den zusätzlichen Fahrten mit einem hohen Aufkommen zu rechnen sei.
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Der Vorsitzende des türkischen Busunternehmerverbandes (TOFED), Birol Özcan, gab bekannt, dass es aufgrund des Ramadan-Festes und der zehntägigen Schulferien zu einem hohen Verkehrsaufkommen bei den Busverbindungen kommt. Özcan wies darauf hin, dass am großen Busbahnhof von Istanbul in den vergangenen Jahren die regulären Fahrten während der Feiertage schnell ausgebucht waren und zusätzliche Fahrten eingerichtet wurden; eine ähnliche Auslastung werde auch in diesem Jahr erwartet.
HOHE NACHFRAGE BEI ZUSATZFAHRTEN ERWARTET
Özcan erinnerte daran, dass das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur bis zum 29. März zusätzliche Fahrten genehmigt habe, und erklärte, dass das Zusammenfallen der Feiertage mit den Schulferien auch bei den Zusatzfahrten zu einer hohen Nachfrage führen werde.
RÜCKGANG DER FAHRTENZAHL AM BUSBAHNHOF
Özcan betonte, dass die Anzahl der Fahrten an den Busbahnhöfen in letzter Zeit deutlich zurückgegangen sei. Er gab an, dass die tägliche Anzahl der Busse am Istanbuler Busbahnhof Esenler in den letzten 2,5 Monaten auf etwa 700 gesunken sei. "Früher lag diese Zahl bei etwa 1500 bis 1800, in früheren Zeiten sogar bei über 2000", sagte er.
ERWARTETES AUFKOMMEN ZUM FEIERTAG
Özcan erklärte, dass die Busverbindungen während der Feiertage und der Ferien zunehmen würden: "Wir erwarten, dass die tägliche Anzahl der Busfahrten während des Feiertags auf 1200, 1300 oder sogar 1400 steigen wird. In Istanbul ist die Auslastung der regulären Fahrten vor dem Feiertag gestiegen. Derzeit liegt die Auslastung der Hauptverbindungen bei 90 Prozent." Er äußerte die Hoffnung, dass diese Belebung dem Sektor neuen Schwung verleihen werde.
Birol Özcan wies darauf hin, dass Online-Ticketplattformen dem Sektor schaden würden. Er erklärte, dass diese Plattformen Provisionen zwischen 12 und 15 Prozent erheben würden; bei einem Ticketpreis von 1000 Lira würden etwa 130 Lira als Provision einbehalten, was die Einnahmen der Unternehmen erheblich schmälere.
ARBEIT AN EINEM ALTERNATIVEN SYSTEM
Özcan erklärte, dass man an der Schaffung eines alternativen Systems für den Sektor arbeite und dass eine Senkung der Provisionssätze auf etwa 5 Prozent eine große Entlastung für die Unternehmen bedeuten würde.
Özcan merkte an, dass insbesondere der Anstieg der Kraftstoffpreise den Sektor unter Druck setze, und sagte, dass die Nutzung der Yavuz-Sultan-Selim-Brücke durch Busse in Istanbul für die Unternehmen mit erheblichen Kosten verbunden sei. Zudem forderte er, dass Bussen die Nutzung der Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke während der Nachtstunden gestattet werden sollte.
ENTSCHEIDUNG DER STADT ISTANBUL ZU KOSTENLOSEN SHUTTLES KRITISIERT
Özcan erklärte, dass die von der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) angebotenen kostenlosen Shuttles in die Bezirke ebenfalls zusätzliche Kosten für die Unternehmen verursachten, da Fahrten mit sehr wenigen Passagieren die Ausgaben in die Höhe trieben. Aus diesem Grund fügte Özcan hinzu, dass man erwarte, dass diese Praxis gemäß einer Entscheidung des Istanbuler Koordinationszentrums für Verkehr (UKOME) abgeschafft werde.