Cem Küçük nennt Namen des Mörders von Narin Güran: 'Den Rest erklärt der Staat, das kann ich nicht...'

Der für seine Nähe zur Regierung bekannte Journalist Cem Küçük behauptet, dass die brutal ermordete Narin Güran aus Diyarbakır von ihrem Bruder getötet wurde. Küçük, der angibt, Informationen von Behörden erhalten zu haben, erklärte: "Der 19-jährige Bruder Enes Güran tat etwas, wobei unsere kleine Narin ihn sah. Aus Angst, dass sie es anderen erzählen könnte, erwürgte Enes sie."

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Die Ermittlungen zum Mord an der 8-jährigen Narin Güran, die am 21. August im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır als vermisst gemeldet wurde und deren lebloser Körper 19 Tage später gefunden wurde, dauern an.

In dem Mordfall, der die Türkei erschüttert hat, wurden bisher 11 Personen festgenommen, darunter Narins Mutter, ihr Bruder und ihr Onkel.

Während die Aussagen der festgenommenen Verdächtigen weiterhin an die Öffentlichkeit gelangen, hat der für seine Nähe zur Regierung bekannte Journalist Cem Küçük eine Behauptung aufgestellt, die für viel Gesprächsstoff sorgen dürfte.

"DEN REST ERKLÄRT DER STAAT, DAS KANN ICH NICHT"

Küçük behauptete, dass Narin von ihrem Bruder Enes Güran getötet wurde, und sagte dazu:

"Der 19-jährige Bruder Enes Güran tat etwas (so viel sei gesagt, den Rest erklärt der Staat, das kann ich nicht), wobei unsere kleine Narin ihn sah. Aus Angst, dass sie es anderen erzählen könnte, erwürgte Enes sie. In diesem Moment entstanden Kratzspuren, blaue Flecken... Enes hatte Kratzspuren im Gesicht, am Hals usw., und Narin hatte ebenfalls Würgemale und Kratzspuren im Gesicht. In diesem Moment starb sie."

"DIE MUTTER SIEHT ES, GREIFT ABER NICHT EIN"

Küçük behauptete zudem, dass Narins Mutter Yüksel Güran den Mord gesehen habe, und fuhr fort:

"Die Staatsanwälte sind sich noch unsicher, das ist eine gesicherte Information: Hat die Mutter geholfen oder hat sie nur den Tod ihrer Tochter mitangesehen? Das ist noch nicht eindeutig geklärt. Einer der Staatsanwälte vermutet, dass die Mutter geholfen hat, während ein anderer glaubt, dass sie nicht geholfen, aber nach dem Motto 'Wenn sie es schon gesehen hat, soll sie sterben' weggeschaut hat."