Cem Küçüks Äußerung zu Wehrdienstzeit und Amnestie: „Vielleicht könnte sie sinken“
Cem Küçük äußerte sich bemerkenswert zum Prozess der Waffenabgabe der Terrororganisation PKK. Er erklärte, dass der Prozess nicht nur sicherheitspolitische Aspekte betreffe, sondern auch zu grundlegenden Veränderungen in der türkischen Verteidigungspolitik führen könne, und deutete an, dass sich die Wehrdienstzeiten ändern könnten.
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Während die Bilder, auf denen die Terrororganisation PKK Waffen verbrennt, in der Weltpresse ein breites Echo fanden, äußerte sich Cem Küçük bei Ekol TV zu dem laufenden Prozess.
WIRD DIE WEHRDIENSTZEIT VERKÜRZT?
„Sollte die PKK die Waffen vollständig niederlegen, könnte es zu einer erheblichen Umgestaltung der Verteidigungsausgaben kommen“, sagte Cem Küçük und erklärte, dass der Weg für eine stärkere Ressourcenallokation in Forschung und Entwicklung sowie in die Verteidigungsindustrie geebnet werden könnte. Küçük wies darauf hin, dass der Übergang zu einer Berufsarmee beschleunigt werden könnte, und sagte: „Vielleicht könnte die Wehrdienstzeit von 6 Monaten auf 1 bis 2 Monate sinken.“
„WAFFENNEDERLEGUNG BEDEUTET EINE VERÄNDERUNG DER PSYCHOLOGIE“
Küçük erinnerte daran, dass die PKK eine 47 Jahre alte Terrororganisation sei, und betonte, dass die Organisation in dieser Zeit immer stärker geworden sei. Aus diesem Grund müsse sich nicht nur die physische, sondern auch die gesellschaftliche Psychologie wandeln, erklärte er.
WIRD ES EINE GENERALAMNESTIE GEBEN?
Küçük bewertete auch die nach der Waffenabgabe aufgekommene Diskussion über eine „Generalamnestie“ und sagte: „Wenn die PKK die Waffen niederlegt, ist es eine Realität des Lebens, dass man eine Amnestie erlassen muss. Ich denke, dass eine Amnestie kommen wird.“