Cemil Tugay erklärt: Wann endet das Fischsterben in Izmir?

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Izmir, Cemil Tugay, äußerte sich zu den Gerüchen und dem Fischsterben im Golf von Izmir. Tugay sagte: „Wir warten darauf, dass das Ministerium einen Plan erstellt und uns Aufgaben zuweist. Am Montag soll ein weiteres Treffen stattfinden. Vielleicht wird dann eine Erklärung abgegeben. Aber wir werden nicht ewig warten.“

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Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Izmir, Cemil Tugay, äußerte sich dazu, dass die SOLOTÜRK-Flugschau anlässlich des 102. Jahrestages der Befreiung von Izmir am 9. September unter Berufung auf Sparmaßnahmen abgesagt wurde, während sie gleichzeitig auf der TEKNOFEST in Adana stattfand. 

REAKTION AUF DAS TEKNOFEST

Bei der Eröffnung des Balkan-Volkstanzfestivals beantwortete Bürgermeister Tugay Fragen der Presse und sagte dazu Folgendes:

„Dass SOLOTÜRK am Tag der Befreiung von Izmir nicht dabei war, war ein bedeutendes Versäumnis. Diese Situation hat uns traurig gemacht. Sie hatten Sparmaßnahmen als Vorwand angeführt. Ist das TEKNOFEST jetzt wichtiger als die Befreiung von Izmir? Das ist eine große Schande für die Menschen in Izmir. Ich verurteile sie für dieses Verhalten. Ich möchte, dass sie Izmir gegenüber aufrichtiger handeln. Izmir ist eine sehr wertvolle Stadt. Der 9. September ist ebenfalls ein wichtiges Datum für diese Stadt. Wir erwarten, dass auch sie den Wert spüren, den sie verdient, und die notwendigen Schritte unternehmen. Wir werden den Prozess verfolgen, damit sich dieser Fehler im nächsten Jahr nicht wiederholt.“ 

DER AKTUELLE ZUSTAND DES GOLFS VON IZMIR

Bezüglich des Fischsterbens im Golf von Izmir sagte Bürgermeister Tugay: „Das Ministerium sagte: ‚Wir werden einen Notfallplan erstellen, warten Sie auf uns.‘ Wir erledigen unsere Arbeit ohnehin bereits. Unsere Arbeiten zur Trennung von Regenwasser und zur Klärung dauern an. Wir warten darauf, dass das Ministerium einen Plan für die bestehende Verschmutzung erstellt und uns Aufgaben zuweist. Am Montag soll ein weiteres Treffen stattfinden. Vielleicht wird dann eine Erklärung abgegeben. Aber wir werden nicht ewig warten. Wenn das Ministerium nicht handelt, werden wir mit unseren eigenen Mitteln aktiv werden.“