CHP-Abgeordneter Gürer verteidigt Landwirte: „Ein Prozent des Nationaleinkommens muss bereitgestellt werden“
Der CHP-Abgeordnete Ömer Fethi Gürer bewertete auf einer Pressekonferenz in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) den von Vizepräsident Cevdet Yılmaz vorgestellten Haushaltsentwurf für 2025. Gürer kritisierte, dass die heimischen Erzeuger nicht ausreichend unterstützt würden, und erklärte: „Es ist zwingend erforderlich, den heimischen Erzeugern die Unterstützung in Höhe von einem Prozent des Nationaleinkommens zukommen zu lassen.“
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Der CHP-Abgeordnete für Niğde, Ömer Fethi Gürer, erklärte auf einer Pressekonferenz im Parlament, dass gemäß einer 2006 verabschiedeten Regelung ein Prozent des Nationaleinkommens an die Landwirte ausgezahlt werden müsse. Im Haushaltsentwurf für 2025 entspreche ein Prozent des Nationaleinkommens einem Betrag von 615 Milliarden 400 Millionen Lira.
Gürer wies darauf hin, dass der im Haushaltsentwurf für 2025 von Vizepräsident Cevdet Yılmaz angekündigte Betrag für direkte Unterstützungszahlungen lediglich 135 Milliarden Lira betrage. „Demnach beläuft sich der den Landwirten in diesem Jahr vorenthaltene Unterstützungsbetrag auf 480 Milliarden 400 Millionen Lira. Die gesetzlich vorgeschriebene Unterstützung für die Landwirtschaft wird leider nicht gewährt. Auch im vergangenen Jahr wurden von den 411 Milliarden Lira, die einem Prozent des Nationaleinkommens entsprachen, nur 91 Milliarden Lira als direkte Unterstützung ausgezahlt. Die Summe der den Landwirten in zwei Jahren vorenthaltenen Unterstützung hat 800 Milliarden Lira erreicht“, sagte er.
ANBAU OHNE KREDITAUFNAHME NICHT MEHR MÖGLICH
Gürer wies darauf hin, dass die Verschuldung der Erzeuger von Jahr zu Jahr steige, und erklärte, die Landwirte seien in eine Lage gebracht worden, in der sie „ohne die Aufnahme von Krediten nicht mehr anbauen können“.
Gürer betonte, dass die Regierung die notwendige Unterstützung für die Landwirtschaft nicht leiste, was die Wahrscheinlichkeit für zunehmende Probleme bei der Lebensmittelversorgung erhöhe. Gürer resümierte: „Mit einer importorientierten Denkweise lassen sich diese Probleme nicht lösen. Es ist zwingend erforderlich, den heimischen Erzeugern die Unterstützung in Höhe von einem Prozent des Nationaleinkommens zukommen zu lassen.“