CHP-Abgeordneter Halıcı kritisiert IBB-Prozess in Silivri: „Das ist eine politische Operation“
Der CHP-Abgeordnete für Isparta, Hikmet Yalım Halıcı, äußerte sich in Silivri zu dem Prozess, in dem auch der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, angeklagt ist. Halıcı bezeichnete das Gerichtsverfahren als „selektive Justiz“ und „politische Operation“.
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Der CHP-Abgeordnete für Isparta, Hikmet Yalım Halıcı, äußerte sich zu dem in Silivri laufenden IBB-Prozess, in dem 414 Angeklagte, darunter auch der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, vor Gericht stehen. In einer Erklärung vor dem Gerichtsgebäude betonte Halıcı, dass sie den Prozess nicht als rechtsstaatlich, sondern als politische Einmischung betrachten.
DAS IST KEIN BILD EINES RECHTSSTAATES
Halıcı argumentierte, dass der Prozess kein Produkt einer unabhängigen Justiz sei, und sagte: „Wir beobachten hier heute nicht nur eine voreingenommene Verhandlung, sondern einen Schlag gegen den Volkswillen. Dieser Prozess ist ein Versuch, den nationalen Willen, der an der Wahlurne nicht besiegt werden konnte, in den Gerichtssälen zu liquidieren.“ Halıcı behauptete, dass die Gerichtssäle nicht mehr Orte seien, an denen Gerechtigkeit geübt werde, und erklärte, dass sie das aktuelle Bild nicht als das eines Rechtsstaates ansehen.
Halıcı wies darauf hin, dass gewählte Bürgermeister, Journalisten und Akademiker wie eine Bedrohung behandelt würden. Er ging auf die Prozesse zur möglichen Inhaftierung und zum Entzug des Diploms von Ekrem İmamoğlu ein und bezeichnete dies als „Raub des Volkswillens“. Er betonte, dass es sich nicht nur um eine einzelne Person handele, sondern um die Rechtssicherheit von 85 Millionen Menschen. Er unterstrich, dass politischer Wettbewerb an der Wahlurne und nicht vor Gericht stattfinden müsse, und sandte die Botschaft: „Wir werden keinen Schritt zurückweichen.“