Forderung von CHP-Abgeordnetem Uzun: 'Wir wollen Wahlen im November' – Droht İmamoğlu ein politisches Betätigungsverbot?
Der CHP-Abgeordnete für Muğla, Cumhur Uzun, war zu Gast in der Sendung '12’den' bei Tuncay Mollaveisoğlu und äußerte sich zu aktuellen politischen Themen.
12punto
Uzun erklärte, dass die Kritik des Industrieverbandes TÜSİAD an der Wirtschafts- und aktuellen Politik eine Bestandsaufnahme der im Land herrschenden Probleme darstelle.
Mit Blick auf die jüngsten Ermittlungen und Gerichtsverfahren, die insbesondere gegen Politiker, Journalisten und Künstler eingeleitet wurden, betonte Uzun: 'Die Gesellschaft soll auf dem Rechtsweg zum Schweigen gebracht werden. Wir befinden uns in Zeiten, in denen wir das Recht am dringendsten benötigen.'
Bezüglich der Verfahren gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, sagte Cumhur Uzun: 'Die Inhalte der Prozessakten gegen Ekrem İmamoğlu sind nicht derart, dass sie eine strafrechtliche Sanktion rechtfertigen würden.'
Uzun betonte, die Regierung wolle das Tempo ihres 'dahinschmelzenden Rückhalts wie Schnee in der Sonne' verlangsamen, und wies darauf hin, dass die CHP ihren Präsidentschaftskandidaten in einem demokratischen Prozess bestimmen werde.
Uzun äußerte: 'Wenn möglich, wollen wir morgen, spätestens jedoch im November, Wahlen.'