CHP-Bürgermeister ist zurückgetreten!

Der Bürgermeister von Gaziantep-Şehitkamil, Umut Yılmaz, ist aus der CHP ausgetreten, nachdem er dafür kritisiert wurde, dass er während des Inhaftierungsprozesses gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, geschwiegen hatte.

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Der Bürgermeister von Gaziantep-Şehitkamil, Umut Yılmaz, hat seinen Austritt aus der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) bekannt gegeben. Yılmaz, der bei den Kommunalwahlen am 31. März einen Stimmenanteil von 39,67 Prozent erreichte, hatte seinen AKP-Konkurrenten Muhammet Rıdvan Fadıloğlu mit einem Vorsprung von etwa 50.000 Stimmen hinter sich gelassen. Damit hatte die CHP die Gemeinde Şehitkamil nach 30 Jahren wieder zurückgewonnen.

Dass Yılmaz während des jüngsten Inhaftierungsprozesses gegen den Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu geschwiegen hatte, führte in den sozialen Medien zu heftiger Kritik und stieß bei den Bürgern auf Unmut.

SEINE WORTE FANDEN WIDERHALL IN DEN SOZIALEN MEDIEN

Unterdessen wurden die Worte, die Umut Yılmaz vor etwa fünf Monaten über den Bürgermeister von Karkamış, Mustafa Güzel, geäußert hatte, der aus der CHP ausgetreten war und sich der AKP angeschlossen hatte – „Man muss nicht nur in der Politik, sondern auch im Leben aufrecht stehen. Man darf sich nicht beugen oder verbiegen“ –, in den sozialen Medien erneut zum Thema.

PRESSEKONFERENZ ANGEKÜNDIGT

Umut Yılmaz kündigte an, dass er heute (8. April) eine Pressekonferenz zu den Entwicklungen abhalten werde. Aus Parteikreisen verlautet, dass es zwischen Yılmaz und der CHP-Parteizentrale zu verschiedenen Meinungsverschiedenheiten gekommen sei.