CHP-Chef Kılıçdaroğlu kritisiert Inhaftierung eines 17-Jährigen wegen Atatürk-Beleidigung

Der CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu äußerte sich zu dem 17-jährigen Gymnasiasten, der wegen Beleidigung Atatürks inhaftiert wurde. Kılıçdaroğlu erklärte: "Diese Inhaftierung, die der Palast nur zur Augenwischerei vorgenommen hat, wird nichts anderes bewirken, als diesem Kind die Zukunft zu rauben."

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Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Kemal Kılıçdaroğlu, hat sich heute auf seinem X-Account zu der Inhaftierung eines 17-Jährigen geäußert, der am Vortag von einem Gericht festgenommen worden war, nachdem er unangemessene Handlungen mit einem Bild von Atatürk vorgenommen und diese in den sozialen Medien geteilt hatte.

“Diese Inhaftierung, die der Palast nur zur Augenwischerei vorgenommen hat, wird nichts anderes bewirken, als diesem Kind die Zukunft zu rauben”, so Kılıçdaroğlu, der weiter ausführte: “Sie wird lediglich zur Politik der ‚Feindseligkeit‘ des Palastes beitragen.”

Die Beiträge von Kılıçdaroğlu im Wortlaut:

"Beleidigungen gegen den Gründer unserer Republik, den großen Atatürk, sind das Ergebnis des Klimas, das die Palastregierung geschaffen hat. Wir können diese Hässlichkeit nicht akzeptieren. Doch die Kunst besteht nicht darin, ein Kind zu bestrafen, das so erzogen, so getäuscht und dessen Gehirn so gewaschen wurde. Diese Inhaftierung, die der Palast nur zur Augenwischerei vorgenommen hat, wird nichts anderes bewirken, als diesem Kind die Zukunft zu rauben. Sie wird lediglich zur Politik der ‚Feindseligkeit‘ des Palastes beitragen. Zum Beispiel setzt eine Person aus Kuwait ihre Beleidigungen gegen Atatürk fort. Zudem wird behauptet, dass diese Person einen Reisepass der Republik Türkei besitzt. Zunächst muss dieser Vorwurf von den zuständigen Behörden umgehend geklärt werden. Ob die Behauptung nun wahr ist oder nicht, dies ist das Ergebnis der Politik der Palastregierung, Staatsbürgerschaften gegen Geld zu verkaufen. Die Republik Türkei wurde nicht durch Gefälligkeiten, sondern durch Blut gegründet. Die Staatsbürgerschaft unseres Landes ist ebenso wertvoll. Wenn Sie nach drei oder fünf Dollar gieren, beugen Sie sich vor solchen unmoralischen Personen. Die Palastregierung mag dies vielleicht hinnehmen, aber dieser Zustand ist der Republik Türkei nicht würdig."