CHP fordert parlamentarische Untersuchung zur Fleisch- und Milchbehörde
Der CHP-Abgeordnete Gürer, der eine parlamentarische Untersuchung der Aktivitäten der Fleisch- und Milchbehörde (ESK) fordert, hat den entsprechenden Antrag zur Unterzeichnung vorgelegt. Gürer kritisierte, dass der Tätigkeitsbericht für das Jahr 2022 nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, und erklärte: „Dass die ESK dieser gesetzlichen Verpflichtung nicht fristgerecht nachgekommen ist, zeigt deutlich, dass die Behörde ihre Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit verletzt.“
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Der Abgeordnete der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) für Niğde und Mitglied des Ausschusses für Landwirtschaft, Forst und ländliche Angelegenheiten der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), Ömer Fethi Gürer, hat einen Antrag auf eine parlamentarische Untersuchung der Aktivitäten der Fleisch- und Milchbehörde (ESK) zur Unterzeichnung vorgelegt.
„Die Fleisch- und Milchbehörde hat wichtige Aufgaben und Verantwortlichkeiten, wie die Regulierung der Fleisch- und Milchmärkte, die Gewährleistung von Qualität und Sicherheit sowie den Schutz von Erzeugern und Verbrauchern“, sagte Gürer und erinnerte daran, dass die Nichtveröffentlichung des Tätigkeitsberichts für das Jahr 2022 sowie die damit verbundenen negativen Entwicklungen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt seien.
„DIE BEHÖRDE VERLETZT IHRE VERANTWORTUNG“
Gürer kritisierte, dass der Tätigkeitsbericht für das Jahr 2022 nicht fristgerecht veröffentlicht wurde, obwohl der Bericht für das Jahr 2023 bereits vorliege. Er erklärte: „Die Dokumentation der Aktivitäten öffentlicher Einrichtungen und die Information der Öffentlichkeit gelten als grundlegendes Element für das Funktionieren demokratischer Gesellschaften. Dass die ESK dieser gesetzlichen Verpflichtung nicht fristgerecht nachgekommen ist, zeigt daher deutlich, dass die Behörde ihre Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit verletzt. Dieser Umstand gefährdet die Transparenz bei der Verwendung öffentlicher Mittel sowie bei Entscheidungsprozessen und erschüttert das Vertrauen der Öffentlichkeit.“
Gürer fügte hinzu: „Das Recht auf Informationszugang ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass Bürger über öffentliche Prozesse informiert sind und an diesen teilhaben können. Daher ist es wichtig, dass öffentliche Einrichtungen klar und deutlich auf Anfragen reagieren, um Rechenschaftspflicht zu gewährleisten und das gesellschaftliche Vertrauen zu stärken.“