CHP hatte zu einer außerordentlichen Sitzung aufgerufen: Zweiter Antrag zu Can Atalay ebenfalls abgelehnt
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır gab bekannt, dass der Antrag der CHP auf eine außerordentliche Sitzung des türkischen Parlaments (TBMM) zum Fall Can Atalay von Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş abgelehnt wurde.
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Die Republikanische Volkspartei (CHP) hatte das Parlament erneut für Dienstag, den 10. September, um 14.00 Uhr zu einer außerordentlichen Sitzung einberufen, um über den Fall von Can Atalay zu beraten. Atalay war als Abgeordneter der Arbeiterpartei der Türkei (TİP) für Hatay gewählt worden, verlor jedoch aufgrund eines Urteils im Gezi-Park-Prozess sein Abgeordnetenmandat.
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır erklärte, dass Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş den Antrag auf Einberufung abgelehnt habe.
Başarır äußerte sich dazu wie folgt: "Der Antrag der Republikanischen Volkspartei auf eine außerordentliche Sitzung der Großen Nationalversammlung der Türkei am 10. September für den inhaftierten TİP-Abgeordneten Can Atalay, dessen Abgeordnetenrechte trotz der Entscheidungen des Verfassungsgerichts nicht wiederhergestellt wurden, wurde von Präsident Numan Kurtulmuş abgelehnt."
Als Begründung für die Ablehnung durch Kurtulmuş wurde angeführt, dass das Parlament bereits zum zweiten Mal zu einer außerordentlichen Sitzung zum selben Thema einberufen worden sei.