CHP-Istanbul-Provinzchef Özgür Çelik vor Gericht
Zehn Angeklagte, darunter der CHP-Provinzchef von Istanbul, Özgür Çelik, stehen heute erstmals vor Gericht, weil sie beschuldigt werden, den Istanbuler Provinzkongress der Republikanischen Volkspartei (CHP) manipuliert zu haben. Der nicht inhaftierte Angeklagte Özgür Çelik ist im Gerichtssaal eingetroffen.
İHA
Zehn Angeklagte, darunter der CHP-Provinzchef von Istanbul, Özgür Çelik, der Bürgermeister von Beşiktaş, Rıza Akpolat, und der Bürgermeister von Beyoğlu, İnan Güney, stehen heute erstmals vor Gericht, weil sie beschuldigt werden, bei der Wahl zum Istanbuler Provinzkongress der Republikanischen Volkspartei (CHP) am 8. Oktober 2023 manipuliert zu haben. Die Verhandlung findet vor dem 72. Strafgericht erster Instanz von Istanbul auf dem Gelände der Marmara-Strafvollzugsanstalten in Silivri statt. In dem Verfahren, in dem zehn Angeklagte, darunter der CHP-Provinzchef Özgür Çelik, wegen angeblicher Manipulation des Istanbuler CHP-Provinzkongresses erstmals vor Gericht stehen, ist der nicht inhaftierte Angeklagte Özgür Çelik im Gerichtssaal eingetroffen.
In der von der Abteilung für organisierte Kriminalität der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft vorbereiteten Anklageschrift, die zur Weiterleitung an das Zivilgericht erster Instanz von Istanbul mit einem Zusammenlegungsantrag eingereicht wurde, sind die CHP-Parteizentrale, die CHP-Provinzleitung Istanbul sowie Aydın Karaaslan, Fahrettin Çırak, İnan Güney, Melda Tanişman Tutan, Niyazi Güneri, Özgür Çelik, Rıza Akpolat, Tülay Yavuz, Uğur Gökdemir und Veli Gümüş als „Beklagte“ aufgeführt.
Es wurde die Aufhebung der auf dem Kongress gefassten Beschlüsse gefordert.
In der Anklageschrift wird behauptet, dass die beklagte CHP-Provinzleitung Istanbul die Wahl manipuliert habe, um den Sieg eines konkurrierenden Kandidaten (Özgür Çelik) zu sichern, indem den Delegierten finanzielle Vorteile gewährt und ihnen versprochen wurde, ihre Angehörigen einzustellen, um die Stimmen der Delegierten zugunsten eines Kandidaten zu beeinflussen. In der Anklageschrift wurde die Aufhebung des am 8. Oktober 2023 abgehaltenen CHP-Provinzkongresses in Istanbul sowie der auf diesem Kongress gefassten Beschlüsse gefordert.
In der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft erstellten Anklageschrift wird für die zehn Personen, darunter der CHP-Provinzchef von Istanbul Özgür Çelik, der Bürgermeister von Beşiktaş Rıza Akpolat und der Bürgermeister von Beyoğlu İnan Güney, wegen des Vorwurfs der „Manipulation von Wahlen bei Parteikongressen“ eine Freiheitsstrafe von einem bis zu drei Jahren gefordert.