CHP leitet Ausschlussverfahren gegen Özkan Yalım ein!
Die CHP hat ein Disziplinarverfahren gegen den wegen Bestechungsvorwürfen inhaftierten Bürgermeister von Uşak, Özkan Yalım, eingeleitet; Yalım wurde mit dem Antrag auf endgültigen Ausschluss an das Hohe Disziplinarkomitee überwiesen.
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Die Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) hat ein Disziplinarverfahren gegen den Bürgermeister von Uşak, Özkan Yalım, eingeleitet. Parteisprecher Zeynel Emre teilte mit, dass Yalım, der im Rahmen der laufenden Ermittlungen inhaftiert wurde, mit dem Antrag auf endgültigen Ausschluss unter vorläufigen Maßnahmen an das Hohe Disziplinarkomitee überwiesen wurde.
Die Parteiführung hat unter Berücksichtigung des laufenden Gerichtsverfahrens den Disziplinarmechanismus gegen Yalım in Gang gesetzt. In der Erklärung wurde betont, dass die Überweisung mit dem Antrag auf „endgültigen Ausschluss“ und unter vorläufigen Maßnahmen erfolgte.
WIE BEGANN DER PROZESS?
Der Bürgermeister von Uşak, Özkan Yalım, wurde am 27. März zusammen mit 12 weiteren Personen festgenommen. Nachdem Aufnahmen, die angeblich in einem Hotelzimmer entstanden sein sollen, an die Öffentlichkeit gelangten, kamen Vorwürfe wegen Bestechlichkeit gegen Yalım auf. Nach dem Gewahrsam wurde Yalım am 30. März inhaftiert.
PARTEIMITGLIEDSCHAFT WAR BEREITS AUSGESETZT
CHP-Sprecher Zeynel Emre hatte zuvor erklärt, dass Yalıms Parteimitgliedschaft aufgrund der besagten Aufnahmen bereits ausgesetzt worden war. Im Rahmen des Prozesses wurde bekannt gegeben, dass zwei Juristen beauftragt wurden und eine umfassende Untersuchung durchgeführt werden soll.