Reaktion von CHP-Politiker Başarır auf Ayşe Barım: 'Wir haben uns bei Gezi nicht gebeugt, und wir werden es auch heute nicht tun!'
Auch der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır hat auf die Vertiefung der Ermittlungen und die anschließende Verhaftung der Managerin Ayşe Barım reagiert. Başarır erklärte: „Der Versuch, Gezi zu kriminalisieren, ist vergeblich!“
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Die Managerin Ayşe Barım, gegen die wegen des Vorwurfs der 'Monopolbildung' in der Film- und Serienbranche ermittelt wurde, wurde verhaftet und ins Gefängnis geschickt, nachdem die Ermittlungen auf ihre Teilnahme an den Gezi-Park-Protesten im Jahr 2013 ausgeweitet worden waren. Es wurde behauptet, dass Barım, die Gründerin von ID İletişim, die ihrer Agentur angeschlossenen Schauspieler zu den Gezi-Park-Protesten gelenkt habe und eine der 'Planerinnen der Gezi-Park-Proteste' gewesen sei.
Die Verhaftungsentscheidung löste eine Welle der Empörung aus. Ein breiter Kreis, allen voran die bei ID İletişim unter Vertrag stehenden Schauspieler, reagierte mit Ablehnung auf die Entscheidung. Auch der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır äußerte sich zur Verhaftung von Barım.
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account erklärte Başarır: „Der Versuch, Gezi zu kriminalisieren, ist vergeblich!“
Başarır schrieb dazu:
„Diese Entscheidung gegen Ayşe Barım, die wegen ihrer Unterstützung der Gezi-Park-Proteste vor 12 Jahren unter dem Vorwurf des ‚Versuchs zum Sturz der Regierung‘ verhaftet wurde, zeigt, in welchem Zustand sich die Türkei unter der AKP befindet! Der Versuch, Gezi zu kriminalisieren, ist vergeblich! Die Freiheit keines unserer Bürger ist mehr sicher. Wir haben uns gestern bei Gezi nicht gebeugt, und wir werden uns auch heute nicht beugen!“