CHP-Politiker Zeybek zur Börsenspekulation: „Durch die Justiz“

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Gökan Zeybek erklärte, dass es zwischen 11:00 und 14:00 Uhr zu massiven Spekulationen an der Börse gekommen sei, wobei die Kurse bei einigen Aktien um 3 Prozent, bei anderen um bis zu 6 Prozent schwankten. Er bezeichnete dies als eine „Börsenspekulation durch die Justiz“.

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Zeybek erklärte, dass es während des 22. Außerordentlichen Provinzkongresses der CHP in Istanbul zwischen 11:00 und 14:00 Uhr zu ernsthaften Spekulationen an der Börse gekommen sei und sagte: „Heute haben wir eine Börsenspekulation und ein ‚Abschütteln‘ durch die Justiz erlebt.“

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Gökan Zeybek war Gast in der Live-Sendung „Rota“, die von Kürşat Oğuz auf Halk TV moderiert wurde. Zeybek äußerte sich dort zu dem gestrigen 22. Außerordentlichen Provinzkongress der CHP in Istanbul.

Gestern Morgen, nachdem der außerordentliche Provinzkongress der CHP in Istanbul begonnen hatte, sandte das 45. Zivilgericht erster Instanz von Istanbul in verfassungswidriger Weise ein Schreiben an den Wahlrat des Bezirks Sarıyer mit der Forderung, den bereits laufenden Kongress zu stoppen. Der Hohe Wahlrat trat daraufhin zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen, um das Ersuchen des Gerichts zu prüfen.

Währenddessen versuchte Cevahir Kılıç, der Anwalt von Özlem Erkan, die für die Einsetzung eines Treuhänders für den CHP-Provinzverband Istanbul verantwortlich war, zusammen mit Gerichtsvollziehern den Kongress zu stürmen und zu behindern.

In der Zeit zwischen 11:00 und 14:00 Uhr, als sich all diese Ereignisse zuspitzten, kam es zu erheblichen Bewegungen an der Börse. Während der stellvertretende CHP-Vorsitzende Gökan Zeybek zu den Vorfällen Stellung nahm, äußerte er sich auch zu den Kursschwankungen an der Börse.

„SPEKULATION DURCH DIE JUSTIZ“

Zeybek äußerte sich wie folgt:

„In der Zeit zwischen 11:00 und 14:00 Uhr gab es ernsthafte Spekulationen an der Börse. Die Kurse fielen erst und stiegen dann wieder. Hätten dies Börsenspekulanten getan, säßen sie heute alle in Polizeigewahrsam, weil sie die Bürger betrogen, getäuscht und plötzliche Börsenbewegungen verursacht hätten. Aber da dies durch die Justiz geschah, gab es heute erneut ein ‚Abschütteln‘ an der Börse. Viele Menschen haben verloren, viele haben gewonnen. Diejenigen, die in Panik und unter dem Eindruck, dass die Justiz in die Politik eingreift, ihre Aktien schnell verkauften, erlebten zwei Stunden später vielleicht eine Spekulation von 3 Prozent, bei einem Verlust von 1 bis 3 Prozent. Bei einigen Aktien stieg dies auf 5 bis 6 Prozent. Wir haben heute erneut eine Börsenspekulation und ein ‚Abschütteln‘ durch die Justiz gesehen.“