CHP startet Social-Media-Kampagne gegen Anklageschrift
Als Reaktion auf die bei Gericht eingereichte Anklageschrift gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) wurden unter dem Namen „Istanbul-Anklageschrift“ Websites und Social-Media-Konten eingerichtet. In veröffentlichten Videos werden die Vorwürfe Punkt für Punkt widerlegt.
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Die Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung Istanbul wurden heute mit einer 3742 Seiten umfassenden Anklageschrift abgeschlossen.
Gegen Ekrem İmamoğlu, der 237 Tage lang ohne Anklageschrift inhaftiert war, werden nun Vorwürfe wie „Gründung einer kriminellen Vereinigung zur Erlangung von Vorteilen“, „Datenleck“ und „Schädigung des öffentlichen Vermögens“ erhoben, für die eine Haftstrafe von bis zu 2352 Jahren gefordert wird.
Gegen Ekrem İmamoğlu und die mit ihm inhaftierten Personen wurden bisher widersprüchliche Behauptungen aufgestellt. Diese Behauptungen wurden nun auch in die Anklageschrift aufgenommen.
CHP-KAMPAGNE „ISTANBUL-ANKLAGESCHRIFT“
Als Reaktion auf die bei Gericht eingereichte İBB-Anklageschrift hat die CHP einen neuen Schritt unternommen. Unter dem Namen „Istanbul-Anklageschrift“ wurden Websites und Social-Media-Konten eingerichtet. In den veröffentlichten Videos werden die Vorwürfe beantwortet.
Auf einer nach der Anklageschrift eingerichteten Website namens „Istanbul-Anklageschrift“ wurden die in der Akte enthaltenen Behauptungen analysiert. Auf der Seite finden sich Überschriften wie „Wurde Geld in Koffern transportiert?“, „Wurden auf dem Parteitag Telefone verteilt?“, „Wurde eine in Şişli verhängte Strafe als Bestechung ausgelegt?“, „Ist das Ziel İmamoğlu oder die CHP?“ und „Die Fakten in 1 Minute“.
Über Facebook-, X-, Instagram-, Bluesky- und TikTok-Konten, die unter dem Hashtag „Hören Sie auf die Fakten, nicht auf die Behauptungen“ eröffnet wurden, wurden Beiträge zu der Website geteilt.