CHP stellt Erdoğan Frage zum Supercup: Hat Saudi-Arabien keinerlei Verantwortung für die Krise?
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Burhanettin Bulut hat die Äußerungen des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zur Krise beim Supercup-Spiel auf die Tagesordnung des Parlaments gesetzt.
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Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Burhanettin Bulut nahm Bezug auf die Aussage des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der die Krise mit Saudi-Arabien als "einen ganz klaren Sabotageversuch gegen die Interessen der Türkei" bezeichnet hatte, und forderte Erdoğan dazu auf, die Verantwortlichen für diese Sabotage zu benennen.
Bulut stellte dem Vizepräsidenten Cevdet Yılmaz unter anderem folgende Fragen:
Wer hat die von Präsident Erdoğan erwähnte Sabotage gegen die 'Interessen der Türkei' durchgeführt?
Werden Fenerbahçe und Galatasaray oder der TFF-Präsident und dessen Vorstand als Verantwortliche für die Krise angesehen?
Warum legt Erdoğan nicht offen, wer die Sabotage durchgeführt hat?
Trägt Saudi-Arabien irgendeine Verantwortung für die entstandene Krise?
Ist der Grund dafür, dass keine Kritik an Saudi-Arabien geübt wird, in den Handelsabkommen mit Riad zu suchen?
Enthält der Vertrag mit der Saudi Media Company eine Klausel über finanzielle Entschädigungen, die sich aus der Nichtaustragung des Spiels ergeben? Wie hoch ist diese Entschädigungssumme und von wem wird sie gezahlt?
Wie hoch sind die Gesamtkosten für die Organisation des Supercup-Finales?