CHP-Stellungnahme zum West-Nil-Virus: 'Wir haben von Todesfällen gehört'

Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Zeliha Aksaz Şahbaz behauptete: "Das Ministerium hat 6 Fälle des West-Nil-Virus gemeldet. Wir wissen jedoch von Dutzenden schweren Fällen, die im Krankenhaus behandelt werden. Von Experten haben wir zudem Berichte über Todesfälle erhalten."

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Die für Gesundheitspolitik zuständige stellvertretende CHP-Vorsitzende Zeliha Aksaz Şahbaz äußerte sich auf einer Pressekonferenz in der CHP-Parteizentrale zum West-Nil-Virus.

'SIGNIFIKANTE ANZAHL AN FÄLLEN IN DER MARMARA-REGION'

Unter Hinweis darauf, dass die CHP einen Akademischen Ausschuss zur Überwachung und Bewertung von Infektionskrankheiten des Gesundheitsministeriums gebildet habe, äußerte sich Şahbaz wie folgt zu den in unserem Land auftretenden Infektionskrankheiten:

"Die derzeit in unserem Land auftretenden und die öffentliche Gesundheit bedrohenden Infektionskrankheiten lassen sich nach ihrer Dringlichkeit wie folgt auflisten: Covid-19, West-Nil-Virus, Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber und Mpox. In Balkanländern wie Rumänien, Bulgarien und Griechenland herrscht bereits seit einiger Zeit ein Ausbruch des West-Nil-Virus. Darüber hinaus wurde insbesondere in der Marmara-Region, vor allem in Istanbul, wo es viele Feuchtgebiete gibt, bereits eine signifikante Anzahl an Fällen festgestellt."

'WIR HÖREN VON TODESFÄLLEN'

Zeliha Aksaz Şahbaz behauptete, dass es im Land Todesfälle durch das West-Nil-Virus gebe, und erklärte: "Das Ministerium hat 6 Fälle des West-Nil-Virus gemeldet. Wir wissen jedoch von Dutzenden schweren Fällen, die im Krankenhaus behandelt werden. Von Experten haben wir zudem Berichte über Todesfälle erhalten. Wenn man bedenkt, dass die Hospitalisierungsrate beim West-Nil-Virus bei etwa 20 Prozent und die Sterblichkeitsrate bei 1 bis 3 Prozent liegt, ist davon auszugehen, dass es fast tausend Fälle geben könnte. Mit dem Abkühlen des Wetters ist ein Rückgang der Fallzahlen zu erwarten. Auch wenn kein Grund zur Panik besteht, müssen notwendige Maßnahmen ergriffen sowie die Überwachung und Nachverfolgung sichergestellt werden", so Şahbaz.