Erklärung von CHP-Chef Özel zu Syrien: „Wir sind alle in großer Sorge“

CHP-Vorsitzender Özgür Özel erklärte: „Mit dem Wiederaufflammen der Kämpfe in Syrien sind wir alle in großer Sorge. Wir beobachten die Lage mit Besorgnis und Unruhe. Wir erwarten, dass dort umgehend wieder Ruhe einkehrt und die Kämpfe eingestellt werden.“

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Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel nahm auf dem Cumhuriyet-Platz in Manisa an einem von der Stadtverwaltung Manisa organisierten Iftar-Programm teil.

In seiner dortigen Rede sagte Özel: „Wir haben gesehen, wie diese Stadt, in der wir 2004 noch 6 Prozent der Stimmen erhielten, nun mit 60 Prozent der Stimmen Bürgermeister Ferdi anvertraut wurde. Das erfüllt uns mit großer Zufriedenheit.

Dieses große Zelt hier ist sehr bedeutsam. Die Lebensbedingungen sind hart. Leider ist das Inflationsmonster immer noch sehr grausam. Die Preise sind hoch. Die tatsächliche Inflation liegt bei über 80 Prozent.

Heute muss ein Rentner, der die niedrigste Rente bezieht, leider mit 14.500 Lira auskommen, und ein Mindestlohnempfänger muss mit 22.000 Lira seine Kinder großziehen, zur Schule schicken, Miete zahlen, sie einkleiden und ihnen Teilhabe ermöglichen. Unter diesen Bedingungen ist die Bedeutung einer sozialen Kommunalpolitik, die die Nöte der Bürger erkennt und solidarisch mit ihnen handelt, sehr groß“, sagte er.

„WIR BEOBACHTEN DIE LAGE MIT UNRUHE“

Özel betonte, dass die Welt sehr schwierige Zeiten durchlebe: „In der Ukraine herrscht Krieg. In Palästina herrscht Krieg. In Syrien herrscht Krieg. Seitdem vor wenigen Tagen die Kämpfe in Syrien wieder ausgebrochen sind, sind wir alle in großer Sorge. Wir beobachten die Lage mit Besorgnis. Wir beobachten sie mit Unruhe.

Wir erwarten, dass dort umgehend wieder Ruhe einkehrt und die Kämpfe eingestellt werden. Wir wollen keine Region, in der Muslime auf Muslime schießen, Brüder ihre Brüder abschlachten und Bruderblut fließt.

Wir wissen, wer diejenigen sind, die dort für Unruhe sorgen. Zudem sehen wir, dass Trump palästinensisches Land besetzen will, die Palästinenser in die umliegenden Länder vertreiben möchte und dort seine eigenen Pläne verfolgt, um das Gebiet auszubeuten.

Die Türkei darf dazu nicht schweigen. Die Türkei darf zum Staatsterror Israels und zu Trumps Nahost-Fantasien nicht schweigen. Seit der Freundschaft zwischen Jassir Arafat und Bülent Ecevit und seitdem Deniz Gezmiş sich für die palästinensische Sache einsetzte, steht die Cumhuriyet Halk Partisi und die türkische Linke an der Seite der palästinensischen Sache und hinter den Palästinensern. Das möchte ich noch einmal zum Ausdruck bringen“, sagte er.