CHP-Vorsitzender Özgür Özel sagt 'Die palästinensische Sache ist die Sache der Türkei', Zafer-Parti-Chef Ümit Özdağ reagiert: 'Bitte nicht'
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, reagierte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account auf die Äußerungen des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel bei der Trauerfeier für Ayşenur Ezgi Eygi.
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Ümit Özdağ, der die Flüchtlings- und Migrationspolitik der AKP insbesondere auf vielen Plattformen, an denen er teilnimmt, und in seinen Erklärungen scharf kritisiert, hat diesmal den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel kritisiert.
Özel nahm an der Zeremonie am Flughafen Adnan Menderes für die von israelischen Soldaten getötete Ayşenur Ezgi Eygi teil. Özdağ reagierte auf den Beitrag, den Özel von dort aus teilte und in dem er den Satz "Die palästinensische Sache ist die Sache der gesamten Türkei" verwendete, mit folgenden Worten:
"Bitte nicht, Herr Özgür, warum sollte die palästinensische Sache die Sache der gesamten Türkei sein, wenn sie nicht einmal die Sache der Araber ist? Lassen Sie uns die Jerusalem-Frage verteidigen.
Lassen Sie uns gegen den Völkermord vorgehen, den Israel in Gaza begeht und der einen moralischen Zusammenbruch der USA/EU darstellt.
Doch um dies zu tun, ist es nicht nötig, die Palästina-Frage zur nationalen Sache zu erklären.
Wenn die PLO und die HAMAS uns in Fragen wie Zypern, dem sogenannten Völkermord, dem Kampf gegen die PKK sowie dem Aserbaidschan-Armenien-Krieg und Ostturkestan unterstützen und diese Themen zu ihren nationalen Sachen machen, dann nennen wir Palästina auch unsere nationale Sache. Aber nicht vorher.
Möge Gott unserer Bürgerin Ayşenur Ezgi Eygi, die von der völkermörderischen israelischen Armee getötet wurde, gnädig sein.
Möge Gott auch unseren Soldaten gnädig sein, die in Sinai, Gaza, Palästina, Syrien, Irak und Arabien gekämpft haben, Märtyrer und Veteranen geworden sind und hinterrücks angegriffen wurden."