Erste Stellungnahme der Ciner-Gruppe zur Can-Holding-Untersuchung

Nachdem im Zuge der Can-Holding-Untersuchung ein Haftbefehl gegen den Eigentümer Turgay Ciner erlassen wurde, betonte die Ciner-Gruppe in einer Stellungnahme, dass sie keinerlei geschäftliche Beziehungen zur Can Holding unterhalte.

12punto

Die Ermittlungen gegen die Can Holding wegen des Vorwurfs der „Bildung einer kriminellen Vereinigung und Geldwäsche“ haben auch den Chef der Ciner Holding, Turgay Ciner, erreicht. Die Ciner-Gruppe gab ihre erste Stellungnahme zu den Entwicklungen im Rahmen der Can-Holding-Untersuchung ab. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass zwischen der Ciner-Gruppe und der Can Holding lediglich eine geschäftliche Beziehung aufgrund des Verkaufs von Anteilen der Ciner Yayın Holding bestehe und darüber hinaus keinerlei Verbindungen vorhanden seien.

HAFTBEFEHL GEGEN TURGAY CİNER ERLASSEN

Im Rahmen der Ermittlungen wurde ein Haftbefehl gegen den Eigentümer der Ciner Holding, Turgay Ciner, erlassen und für Unternehmen der Ciner-Gruppe wurden Treuhänder bestellt. Zu den Unternehmen, für die der Einlagensicherungsfonds (TMSF) Treuhänder bestellte, gehören verschiedene Firmen der Ciner-Gruppe. Nach einer Operation, bei der 11 Personen festgenommen wurden, wurden Turgay Ciners Sohn Atilla Ciner und der CEO der Ciner Glass A.Ş., Gökhan Şen, inhaftiert.

STELLUNGNAHME DER CINER-GRUPPE

Die Ciner-Gruppe erklärte in ihrer Stellungnahme zur Can-Holding-Untersuchung, dass sie keinerlei Anschuldigungen oder Verbindungen zu den Vorwürfen habe. In der Erklärung hieß es: „Die Ciner Holding und ihre Unternehmen haben nichts mit den Ermittlungsvorwürfen gegen die Can Holding und deren Unternehmen zu tun. Die einzige geschäftliche Beziehung zwischen den beiden Gruppen ist der Verkauf von Anteilen der Ciner Yayın Holding.“

In der Fortsetzung der Erklärung wurde Folgendes ausgeführt: 

„Die einzige rechtliche und geschäftliche Beziehung, die bis heute zwischen der Park Holding und ihren verbundenen Unternehmen sowie den als zur Can-Gruppe gehörend deklarierten Unternehmen stattgefunden hat, beschränkt sich auf die Übertragung von Anteilen der Ciner Yayın Holding an ein Unternehmen innerhalb der Can-Gruppe namens Doğal Yaşam A.Ş. Dies geschah unter dem Wissen der Öffentlichkeit, unter Aufsicht und mit Genehmigung der öffentlichen Institutionen, zwischen einem unabhängigen Käufer und einem unabhängigen Verkäufer, war transparent, legitim, wurde über große Banken abgewickelt und erfolgte in einem Zeitraum von etwa 5 Monaten unter Bedingungen, die vollständig den Gesetzen, Vorschriften und geschäftlichen Gepflogenheiten entsprachen. Außer diesem vollkommen legitimen und rechtmäßigen Geschäft gab es zu keinem Zeitpunkt irgendeine geschäftliche Beziehung, Bekanntschaft, Transaktion usw. zwischen den Unternehmen der Park (Ciner) Gruppe und der Can-Gruppe. Daher haben die gegen die Can Holding und ihre Unternehmen vorgebrachten strafrechtlichen Ermittlungsvorwürfe und Anschuldigungen nicht das Geringste mit der Park (Ciner) Holding und ihren Unternehmen zu tun.

Die Park-Gruppe gehört zu den bedeutendsten Investorengruppen unseres Landes. Sie blickt auf eine fast 50-jährige geschäftliche und industrielle Vergangenheit zurück, die von Rechtsstaatlichkeit, Transparenz, Rechenschaftspflicht, Produktivität, Wertschöpfung, Kreativität und einem Beitrag zur öffentlichen Wirtschaft geprägt ist. Wir haben volles Vertrauen, dass das Ergebnis der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen diese Tatsache fair ans Licht bringen wird.

In einem demokratischen Rechtsstaat steht natürlich niemand über dem Gesetz und sollte dies auch nicht können. Doch die Wahrung der Unschuldsvermutung, die Einhaltung der Grundsätze fairer Ermittlungen und Gerichtsverfahren, Rechtssicherheit, das Prinzip der persönlichen Schuld, der Grundsatz ‚kein Verbrechen ohne Gesetz‘ sowie das Eigentumsrecht sind weitere Voraussetzungen eines Rechtsstaates. Versuche, durch Desinformation, Lügen und Verzerrungen in die oben genannten Grundsätze und gerichtlichen Prozesse einzugreifen, haben in Rechtsstaaten keinen Platz.

Als eine dem Recht verbundene und respektvolle Unternehmensgruppe wird die Park-Gruppe gegen alle gegen sie eingeleiteten, unbegründeten und sachfremden Vorwürfe sowie gegen alle auf Basis dieser rechtswidrigen Anschuldigungen getroffenen Sicherheitsmaßnahmen rechtliche Schritte einlegen und dazu beitragen, dass die Wahrheit auf faire Weise ans Licht kommt.“