CNN Türk-Reporterin Merve Tokaz berichtet nach Sadettin-Saran-Bericht von Morddrohungen: 'Sie behaupten, ich sei Galatasaray-Fan...'

Die CNN Türk-Reporterin Merve Tokaz behauptet, sie sei aufgrund ihrer Berichterstattung über den Fenerbahçe-Präsidenten Sadettin Saran, der im Rahmen einer Drogenermittlung zur Aussage vorgeladen wurde, zur Zielscheibe geworden und habe Morddrohungen erhalten.

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Im Zuge einer Drogenermittlung, die mit bekannten Sängern und Schauspielern begann und sich auf die Medienwelt ausweitete, wurde der Fenerbahçe-Präsident Sadettin Saran als Verdächtiger zur Aussage vorgeladen.

Nach seiner Aussage wurden Haar- und Blutproben von Saran entnommen; er wurde anschließend unter gerichtlichen Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Nachdem sie über die Vorladung von Saran berichtet hatte, erklärte die CNN Türk-Reporterin Merve Tokaz über ihren Social-Media-Account, dass sie Morddrohungen erhalten habe.

Tokaz, die behauptet, in den sozialen Medien gezielt diffamiert zu werden, erklärte: "Als junge Journalistin und eure Kollegin habe ich über Dutzende Fälle von Gewalt gegen Frauen berichtet. Doch nun erlebe ich selbst Gewalt gegen Frauen. Seit etwa zwei Tagen werde ich ständig zur Zielscheibe gemacht und erhalte Morddrohungen. Meine Aufgabe bei der Vorladung von Herrn Sadettin Saran durch die Justizbehörden bestand lediglich darin, die Informationen, die ich von den Justizbehörden erhalten habe, eins zu eins und neutral an die Zuschauer weiterzugeben." Dies teilte sie in ihrer Erklärung mit.

In der Fortsetzung ihrer Erklärung fügte Tokaz hinzu:

"Denjenigen, die behaupten, ich sei Galatasaray-Fan, um Stimmung gegen mich zu machen, antworte ich: Mein Beruf ist meine Ehre. Ich bin sehr traurig darüber, dass sich unter denjenigen, die mich zur Zielscheibe machen, nicht nur Personen befinden, die sich als mit dem Verein verbunden darstellen, sondern auch erfahrene Journalistenkollegen. Sollte mir etwas zustoßen, sind die Täter in den sozialen Medien klar erkennbar. An diesem Punkt vertraue ich in erster Linie auf die göttliche Gerechtigkeit und die türkische Justiz. Mit freundlichen Grüßen..."