Das meistreklamierte Produkt bei den Verbraucherschlichtungsstellen im vergangenen Jahr steht fest

Das Handelsministerium gab bekannt, dass im Jahr 2024 insgesamt 755.997 Anträge bei den Verbraucherschlichtungsstellen eingingen und zusammen mit den aus dem Jahr 2023 übernommenen Fällen 762.100 Streitigkeiten beigelegt wurden.

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In der Erklärung des Handelsministeriums wurde daran erinnert, dass die Verbraucherschlichtungsstellen seit 1995 tätig sind.

Es wurde betont, dass Streitigkeiten auf diese Weise fair, schnell, unkompliziert und kostengünstig gelöst werden, während gleichzeitig die Arbeitsbelastung der Justiz erheblich reduziert wird. In der Mitteilung hieß es: "Bisher wurden rund 18 Millionen Streitigkeiten durch die Verbraucherschlichtungsstellen beigelegt, ohne dass sie vor Gericht gehen mussten. Während im vergangenen Jahr 755.997 Anträge eingingen, wurden (einschließlich der aus 2023 übernommenen Fälle) 762.100 Streitigkeiten von den Verbraucherschlichtungsstellen entschieden. Der Geldwert der Anträge belief sich auf etwa 7 Milliarden Lira. Im Vergleich zu den Anträgen im Jahr 2023 entspricht dies einem Anstieg des Geldwerts um 75 Prozent."

ELEKTRONISCHE ANTRAGSTELLUNG DOMINIERT

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass Verbraucher neben der schriftlichen Antragstellung ihre Anliegen auch bequem über E-Devlet und das Verbraucherinformationssystem einreichen können; rund 67 Prozent der im letzten Jahr eingegangenen Anträge wurden über E-Devlet abgewickelt.

Es wurde hervorgehoben, dass im vergangenen Jahr mit rund 293.000 Anträgen am häufigsten eine "Rückerstattung des Kaufpreises" gefordert wurde. In 204.000 Fällen wurde ein "Umtausch des Produkts oder eine erneute Erbringung der Dienstleistung" verlangt, während in anderen Anträgen "kostenlose Reparatur" und "Preisminderung" bei den Schlichtungsstellen geltend gemacht wurden.

SCHUHE AN DER SPITZE DER BESCHWERDEN

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass bei der Auswertung nach Produkten und Dienstleistungen im vergangenen Jahr die meisten Anträge von Verbrauchern im Zusammenhang mit Schuhen gestellt wurden. Dazu wurde Folgendes festgehalten:

"Etwa 13,2 Prozent der Anträge betrafen Schuhe. Gefolgt von Bekleidung mit 4,86 Prozent. Weitere Beschwerdegründe waren Kreditkartengebühren mit 4,85 Prozent, Mobiltelefone mit 4,09 Prozent, Möbel mit 3,94 Prozent, Internetabonnements mit 3,80 Prozent und GSM-Abonnements mit 2,82 Prozent. Auf sektoraler Ebene betrachtet, verzeichnete der Einzelhandel im Jahr 2024 mit 58,79 Prozent die meisten Anträge. Es folgten der Finanzdienstleistungssektor mit 10,14 Prozent und der Sektor der Abonnementdienste mit 9,79 Prozent."