Das 'Mikrofon' auf dem Foto aus Imralı wirft eine Frage auf: Wurde der Aufruf aufgezeichnet?

Die Imralı-Delegation der DEM-Partei traf sich zum dritten Mal mit dem Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, im Gefängnis auf der Insel Imralı. Nach dem Treffen kehrte die Delegation nach Istanbul zurück und teilte Öcalans Aufruf der Öffentlichkeit mit. Ein Foto, das während dieses Aufrufs veröffentlicht wurde, und das darin zu sehende Mikrofon werfen zahlreiche Fragen auf.

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Minuten vor der Erklärung wurde zum ersten Mal seit 11 Jahren ein Foto des PKK-Terroristenführers Abdullah Öcalan veröffentlicht. 

Auf dem in Imralı aufgenommenen Foto ist zu sehen, dass sich direkt vor Öcalan, der in der Mitte des Tisches sitzt, ein kleines Mikrofon befindet.

Dass auf dem Foto ein schwarzes Ansteckmikrofon zu sehen ist, das normalerweise verwendet wird, um die Stimme einer sprechenden Person bei Videoaufnahmen aus der Nähe aufzuzeichnen, hat Spekulationen über eine mögliche Videoaufzeichnung befeuert.

KEIN KOMMENTAR DER DEM-PARTEI ZUM MIKROFON

Vertreter der DEM-Partei erklärten, dass sie sich zu den Behauptungen über eine Videobotschaft nicht äußern könnten.

JUSTIZMINISTER TUNÇ HATTE 'GEGEN DIE VORSCHRIFTEN' GESAGT

In den Tagen, als Öcalans Erklärung erwartet wurde, gab es in Erklärungen, die im Namen von Kandil über die Medienorgane der Terrororganisation verbreitet wurden, Einwände, dass Öcalans Aufruf "nicht glaubwürdig sein werde, wenn er nicht per Video erfolge". Justizminister Yılmaz Tunç hatte hingegen erklärt: "Dass ein Häftling aus dem Gefängnis per Video kommuniziert, entspricht nicht unseren gesetzlichen Vorschriften."