Das war in Syrien verboten: Assads Embargos gegen die Türkei enthüllt
Nachdem dschihadistische Gruppen unter der Führung der HTS die Hauptstadt Damaskus eingenommen hatten und Baschar al-Assad aus Syrien geflohen war, wurden die von ihm gegen die Türkei verhängten Embargos bekannt. Demnach wurde bekannt, dass die Türkische Lira in syrischen Wechselstuben nicht akzeptiert wurde und es von syrischen Telefonanschlüssen aus nicht möglich war, die Türkei anzurufen.
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Die von der Haisch-Tahrir asch-Scham (HTS) angeführten dschihadistischen Gruppen, die am 27. November gegen die Regierung von Baschar al-Assad in Syrien vorgegangen waren, übernahmen am 8. Dezember die Kontrolle über die Hauptstadt Damaskus.
Nachdem die HTS Damaskus eingenommen hatte, verließ Baschar al-Assad mit seiner Familie Syrien und suchte Zuflucht in Russland.
Während der Zusammenbruch des 61-jährigen Baath-Regimes in Syrien gefeiert wurde, löste die Machtübernahme der HTS auch Besorgnis aus. Insbesondere Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Religionen oder diejenigen, die nicht unter der Herrschaft der HTS bleiben wollten, äußerten große Sorgen.
DIE REALITÄT DER TÜRKEI NACH ASSAD WURDE ENTHÜLLT
Nach Assads Flucht kam auch die Realität bezüglich der „Türkei“ in Syrien ans Licht. Wie die Sözcü TV-Reporterin Gülnur Saydam aus der Region berichtete, wurde bekannt, dass die Türkische Lira während der Assad-Ära in Wechselstuben nicht akzeptiert wurde und es nicht möglich war, von syrischen Anschlüssen aus die Türkei anzurufen.
Saydam, die über das während der Assad-Ära verhängte Embargo berichtete, sagte Folgendes:
„Als wir heute hier ankamen, erfuhren wir, dass die Türkische Lira hier nicht akzeptiert wird. In den Wechselstuben gab es nichts, was mit der Türkischen Lira zu tun hatte, daher konnten wir unser Geld nicht umtauschen.
Ebenso stellten wir fest, als wir eine syrische SIM-Karte kauften, dass es, wie schon unter dem früheren Regime, auch in diesem System nicht möglich ist, von Syrien aus, insbesondere von Damaskus und Latakia, die Türkei anzurufen.
Wir haben also erfahren, dass die Türkei in der internationalen Kommunikation nicht vorgesehen war. Diese Situation stellte auch für uns bei der Berichterstattung eine große Schwierigkeit dar.“