DASK gibt bekannt: 4 von 10 Häusern sind nicht versichert!
Das Erdbeben der Stärke 6,2 im Marmarameer hat die Bedeutung der obligatorischen Erdbebenversicherung erneut in den Fokus gerückt. Während die Versicherungsquote in Istanbul bei 62 Prozent stagniert, liegt dieser Wert für die gesamte Türkei bei 56 Prozent.
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Die Katastrophenschutzbehörde (AFAD) gab bekannt, dass sich das Erdbeben, das sich gestern um 12.49 Uhr vor der Küste von Silivri ereignete, am mittleren Marmara-Segment der Nordanatolischen Verwerfungszone zutrug. Nach dem Beben wurden zahlreiche Nachbeben registriert.
Dieses Ereignis hat die Bedeutung der Erdbebenversicherung wieder ins Gedächtnis gerufen. Obwohl das Interesse an Versicherungen nach den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş gestiegen ist, sind viele Häuser weiterhin nicht durch eine obligatorische Erdbebenversicherung geschützt. Nach Daten der Naturkatastrophen-Versicherungsanstalt (DASK) liegt die Versicherungsquote in Istanbul bei 62 Prozent, was etwa 2,6 Millionen Policen entspricht.
4 VON 10 HÄUSERN HABEN KEINE ERDBEBENVERSICHERUNG
In der gesamten Türkei liegt die Versicherungsquote bei 56 Prozent. Während die Marmararegion mit 64 Prozent die höchste Versicherungsquote aufweist, verzeichnet die Schwarzmeerregion mit 45 Prozent den niedrigsten Wert. Yalova erreicht mit 83 Prozent die höchste Quote in der Marmararegion, während Bilecik mit 47 Prozent den niedrigsten Wert aufweist.
Die DASK wies darauf hin, dass Bürger für versicherte Gebäude, die durch das Erdbeben beschädigt wurden, Schadensmeldungen über die Hotline 'ALO 125', die Website 'www.dask.gov.tr' oder das E-Government-Portal (e-Devlet Kapısı) einreichen können. Die DASK sichert Wohngebäude gegen Erdbeben und die unmittelbar durch Erdbeben verursachten Katastrophen ab. Mit der Einführung der obligatorischen Erdbebenversicherung am 27. September 2000 werden kontinuierlich Anstrengungen unternommen, um das Bewusstsein für Versicherungen zu stärken.