DBL-Entertainment-Inhaber Abdülkadir Özkan hatte Boykottierer als 'Vaterlandsverräter' bezeichnet: Özkan veröffentlicht 'obligatorische Erklärung'

Nachdem Beiträge von Abdülkadir Özkan, dem Inhaber von DBL Entertainment, bekannt wurden, in denen er junge Menschen, die Espressolab boykottierten, als "Vaterlandsverräter" bezeichnete, folgte nun eine 'obligatorische Erklärung'.

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Abdülkadir Özkan veröffentlichte nach zunehmenden 'Boykott'-Aufrufen und heftigen Reaktionen auf seinem Social-Media-Account einen Beitrag mit dem Hinweis 'obligatorische Erklärung'.

Es kam heraus, dass Abdülkadir Özkan, Inhaber der Firma DBL Entertainment, die die Istanbul-Konzerte der weltberühmten Künstler Robbie Williams und Muse organisierte, in Beiträgen junge Menschen, die Espressolab boykottierten, als "Vaterlandsverräter" bezeichnet hatte.

Özkan hatte nach den aufkommenden Reaktionen seinen Account zunächst geschlossen und später wieder aktiviert.

Abdülkadir Özkan veröffentlichte nach zunehmenden 'Boykott'-Aufrufen und Reaktionen auf seinem Social-Media-Account einen Beitrag mit dem Hinweis 'obligatorische Erklärung':

"Aufgrund der jüngsten Entwicklungen in unserem Land habe ich gestern einen Social-Media-Beitrag verfasst, um einige wenige böswillige Provokateure zu kritisieren, die 'Boykott'-Proteste auf ein unerwünschtes und von einem Großteil der Gesellschaft nicht gebilligtes Niveau gehoben haben.

Dieser Beitrag wurde von seinem eigentlich sehr gut gemeinten Ziel abgewichen und durch eine Wahrnehmungsoperation so dargestellt, als würde ich das grundlegendste verfassungsmäßige Recht auf Protest kritisieren.

Ich bin zutiefst betrübt über diese Situation und das entstandene Missverständnis.

Ich bitte darum, den laufenden Prozess auf Basis dieser Realität zu bewerten, und wünsche allen ein friedliches und gesundes Fest im Kreise ihrer Familie und Angehörigen."

ERSTE 'ABSAGE'-MELDUNG EINGETROFFEN

Für die Veranstaltung des weltberühmten Komikers Trevor Noah, die ebenfalls von derselben Firma organisiert wurde und für den 23. April geplant war, erschien auf der Ticket-Seite der Hinweis 'abgesagt'.