Debatte um die Freilassung von Demirtaş und Öcalan in AKP-Kreisen
Innerhalb der AKP haben Behauptungen, dass der ehemalige HDP-Co-Vorsitzende Selahattin Demirtaş freigelassen werden könnte, falls ein zweiter Lösungsprozess durch gesetzliche Regelungen voranschreitet, zu unterschiedlichen Einschätzungen geführt. Ein Teil der Parteiquellen argumentierte, dass die Freilassung von Abdullah Öcalan, dem Anführer der Terrororganisation PKK, sowie von Demirtaş in der Gesellschaft auf Ablehnung stoßen könnte.
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Die Behauptungen, dass der im Gefängnis von Edirne inhaftierte ehemalige HDP-Co-Vorsitzende Selahattin Demirtaş sowie der Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, freigelassen werden könnten, sind in AKP-Kreisen zum Gesprächsthema geworden.
Wie Merve Kılıç von der Zeitung Cumhuriyet berichtet, wurde in parteiinternen Bewertungen darauf hingewiesen, dass die von der MHP und der DEM-Partei im Rahmen des Prozesses gelegentlich geäußerten Erwartungen einer möglichen Freilassung in der Öffentlichkeit auf Widerstand stoßen könnten.
"DIE PRIORITÄT DER BÜRGER IST DIE WIRTSCHAFT"
In den hinter den Kulissen geäußerten Ansichten wurde die Einschätzung getroffen: „Die Priorität der Bürger ist die Wirtschaft. Wenn der Prozess falsch interpretiert oder nicht gut kommuniziert wird, könnte eine neue Welle der Polarisierung entstehen, die sich mit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten verbindet.“
AKP-Quellen erklärten zudem, dass die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit sorgfältig gesteuert werden müsse, um die gesellschaftliche Unterstützung für den Prozess aufrechtzuerhalten.