DEM-Abgeordnete Koçyiğit: 'In Syrien hat eine neue Ära begonnen'
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei und begleitende Abgeordnete hielten eine Pressekonferenz im türkischen Parlament (TBMM) ab. Koçyiğit äußerte sich zu der Vereinbarung zwischen der dschihadistischen HTS und den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und erklärte: "Das Kurdenproblem in Syrien ist ein Problem der Syrer selbst. Der gestern unterzeichnete Vertragstext ist ein Zeichen dafür, dass wir es nicht mehr nur mit Nordostsyrien zu tun haben, sondern dass eine geeinte Syrische Republik entsteht."
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Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei und begleitende Abgeordnete hielten eine Pressekonferenz im türkischen Parlament (TBMM) ab. In ihrer Bewertung der Vereinbarung zwischen der dschihadistischen HTS und den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) sagte Koçyiğit: "Das Kurdenproblem in Syrien ist ein Problem der Syrer selbst."
Koçyiğit fügte hinzu: "Der gestern unterzeichnete Vertragstext ist ein Zeichen dafür, dass wir es nicht mehr nur mit Nordostsyrien zu tun haben, sondern dass eine geeinte Syrische Republik entsteht."
Die vollständige Erklärung der DEM-Abgeordneten Koçyiğit zur Vereinbarung lautet wie folgt:
"Ich denke, dass die Diskussionen über die YPG nun weitgehend von unserer Tagesordnung verschwinden werden. Das Kurdenproblem in Syrien ist heute ein Problem der Syrer selbst. Die Syrer werden ihre eigenen Diskussionen innerhalb ihrer eigenen Dynamiken führen und letztendlich einen Weg finden. Es kommt für uns nicht infrage, uns in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes einzumischen. Aber lassen Sie uns eines sagen: Es gibt eine wichtige Feststellung in Bezug auf die syrischen Kurden. Sie haben es oft zum Ausdruck gebracht und ihre gesamte Praxis stützt diese Aussagen. Ich möchte betonen, dass die Worte 'Wir sind nicht feindselig gegenüber der Türkei. Wir zeigen keine feindselige Haltung gegenüber der Türkei. Wir haben uns nicht gegen die Türkei bewaffnet. Die Völker der Türkei sind unsere Geschwister' sehr wertvolle Aussagen sind. Der gestern unterzeichnete Vertragstext ist ein Zeichen dafür, dass wir es nicht mehr nur mit Nordostsyrien zu tun haben, sondern dass eine geeinte Syrische Republik entsteht. In diesem Sinne denke ich, dass eine neue Ära begonnen hat und dass diese neue Ära einige Diskussionen in der Türkei zumindest ausschließen und die Sinnlosigkeit dieser Debatten aufzeigen wird."