DEM-Partei fordert Veröffentlichung der İmralı-Protokolle! Was wurde mit dem Terroristenführer besprochen?
Der Abgeordnete der DEM-Partei für Ağrı, Sırrı Sakık, äußerte sich zu den Behauptungen, dass die Protokolle des Treffens mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan auf der Insel İmralı nicht veröffentlicht werden sollen.
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Im Rahmen des zweiten sogenannten „Lösungsprozesses“ für eine Türkei ohne Terrorismus beschloss die in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingerichtete Kommission, die Insel İmralı zu besuchen und sich mit dem Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, zu treffen. Die İmralı-Delegation der Kommission, bestehend aus Hüseyin Yayman (AKP), Feti Yıldız (MHP) und Gülistan Kılıç Koçyiğit (DEM-Partei), führte am Montag ein Gespräch mit dem Terroristenführer Öcalan.
Während die Öffentlichkeit gespannt auf die Details des Treffens der Delegation mit dem Terroristenführer wartet, gab der Abgeordnete der DEM-Partei für Ağrı, Sırrı Sakık, eine bemerkenswerte Erklärung zu den İmralı-Protokollen ab.
Sakık griff die Behauptung auf, dass die Protokolle des Treffens auf İmralı nicht öffentlich gemacht würden, und forderte deren Veröffentlichung.
"DAS VERSTECKEN DER PROTOKOLLE SCHÜRT MISSTRAUEN"
In einem Beitrag auf seinem X-Account erklärte Sakık:
„Die Kommission hat sich auf İmralı mit Herrn Öcalan getroffen, doch es heißt, die Protokolle würden nicht veröffentlicht. Dabei fordern sowohl wir als auch das Parlament, Herr Öcalan und die Völker der Türkei seit dem ersten Tag, dass dieser Prozess transparent verläuft. Frieden wächst nicht hinter verschlossenen Türen, sondern offen, ehrlich und vor den Augen der Öffentlichkeit. Das Verstecken der Protokolle schürt Misstrauen, während ihre Veröffentlichung das Vertrauen stärkt. Im Interesse des Volkes und für die Zukunft des Friedens müssen die Gesprächsprotokolle veröffentlicht werden.“