DEM-Partei reagiert auf Gerüchte über Namens- und Führungswechsel!
Es wurde bekannt, dass die DEM-Partei im Rahmen eines zweiten Öffnungsprozesses eine Umstrukturierung plant, die auch eine Namensänderung beinhalten soll. Es wurde behauptet, dass der DEM nahestehende Organisationen wie der Demokratische Gesellschaftskongress (DTK), der Kongress der Demokratischen Völker (HDK) und die Partei der Demokratischen Regionen (DBP) aufgelöst werden sollen und der neue Name der Partei den Schwerpunkt auf die „Demokratische Republik“ legen werde. Die DEM-Partei erklärte dazu: „In den zuständigen Gremien unserer Partei hat diesbezüglich keinerlei Bewertung oder Diskussion stattgefunden.“
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Es wurde behauptet, dass in der DEM-Partei, dem Bündnispartner des zweiten Öffnungsprozesses – von der Regierung als „Terrorfreie Türkei“ bezeichnet und von MHP-Chef Devlet Bahçeli initiiert –, eine tiefgreifende Umstrukturierung auf der Tagesordnung steht.
In diesem Zusammenhang wird von Vorbereitungen für einen umfassenden Wandel berichtet, der von der Parteidentität über organisatorische Strukturen und Führungsebenen bis hin zu Wahlstrategien reicht.
SCHWERPUNKT „DEMOKRATISCHE REPUBLIK“
Während es heißt, dass der Prozess mit der Annahme eines gemeinsamen Berichts auf eine rechtliche und gesetzliche Grundlage gestellt wurde, wird berichtet, dass die Parteiführung die Option einer Namensänderung prüft. Es wird geäußert, dass bei der neuen Benennung der Schwerpunkt auf den Begriff „Demokratische Republik“ gelegt werden soll.
Wie Habertürk berichtet, argumentieren Parteivertreter, dass das Konzept der „Republik“ unter heutigen Bedingungen neu interpretiert werden müsse; es wird betont, dass Wissenschaft und Demokratie Vorrang vor Waffen haben sollten.
DTK, HDK UND DBP WERDEN AUFGELÖST
Für die neue Periode ist geplant, die politischen Aktivitäten unter einer einzigen Struktur zu bündeln. In diesem Sinne wird erklärt, dass die Auflösung von Organisationen wie dem Demokratischen Gesellschaftskongress, dem Kongress der Demokratischen Völker und der Partei der Demokratischen Regionen zur Debatte steht.
Mit dieser Änderung, die voraussichtlich auch die Wahlprozesse beeinflussen wird, sollen die linken Komponenten unter dem Dach einer einzigen Partei Politik machen; es wird darauf hingewiesen, dass Abgeordnete, die über die Listen der DEM-Partei ins Parlament eingezogen sind, nicht zu einer anderen Partei wechseln können.
FÜHRUNGSWECHSEL UND KONGRESSKALENDER
Es gibt auch Pläne zur Erneuerung der Parteispitze. Es wird erwartet, dass Ko-Vorsitzender Tuncer Bakırhan im Amt bleibt, während auf anderen Ebenen ein umfassender Personalwechsel stattfinden soll. Das Datum des für den Sommer geplanten Kongresses werde sich je nach Entwicklung des Prozesses konkretisieren.
STELLUNGNAHME DER DEM-PARTEI
In einer Erklärung des Pressebüros der DEM-Partei zu den betreffenden Behauptungen hieß es: „Heute sind in einigen Presse- und Medienorganen Nachrichten erschienen, dass unsere Partei ihren Namen ändern werde und sich unsere Komponentenstruktur sowie unsere Ko-Vorsitzenden ändern würden. In den zuständigen Gremien unserer Partei hat bezüglich dieser Nachrichten keinerlei Bewertung oder Diskussion stattgefunden. Zur Information.“
ÖCALAN HATTE ERKAN BAŞ EINE NACHRICHT GESENDET
Andererseits hatte der Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, bei einem Treffen mit der İmralı-Delegation der DEM-Partei im August eine Nachricht an den Vorsitzenden der Arbeiterpartei der Türkei (TİP), Erkan Baş, bezüglich einer neuen politischen Partei übermittelt.
Der Journalist Ruşen Çakır, der Informationen von der İmralı-Delegation der DEM-Partei zu diesem Thema erhielt, berichtete die Nachricht, die Öcalan an Baş gesendet hatte, wie folgt:
„Übermitteln Sie Erkan Baş meine Grüße. Ich habe die neue Partei ‚Demokratische Republikanische Partei‘ genannt. Ich habe diesen Namen hier auch mit Freunden geteilt. Erklären Sie ihm jedoch, dass es sich um eine Initiative handelt, die sich auf der Grundlage einer ‚Partei des Demokratischen Sozialismus‘ zu einem organisatorischen Zusammenschluss entwickeln könnte, indem man sich auch mit ihm berät. Wir sprechen von einer möglichen Gründung. Holen Sie auch von ihm einen Vorschlag für einen Parteinamen ein. Übermitteln Sie diese Nachricht zusammen mit meinen Grüßen. Ein Beitritt zur neuen Struktur könnte möglich sein.“