DEM-Partei zu Imralı-Gesprächen: „Nur mit Besuchen lässt sich das nicht bewerkstelligen“
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Gülistan Kılıç Koçyiğit, äußerte sich zu den Gesprächen mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan auf Imralı: „Wir möchten unterstreichen, dass diese Angelegenheit nicht allein durch Besuche und bloße Worte vorankommen kann.“
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Koçyiğit betonte, dass das Parlament schnell Verantwortung für einen rechtlichen Rahmen übernehmen müsse, und sagte: „Wir möchten unterstreichen, dass diese Angelegenheit nicht allein durch Besuche und bloße Worte vorankommen kann.“
Nach dem Aufruf des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli reiste die Imralı-Delegation der DEM-Partei am 28. Dezember und am 22. Januar nach Imralı, um Gespräche mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan zu führen.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Gülistan Kılıç Koçyiğit, äußerte sich auf einer Pressekonferenz im türkischen Parlament (TBMM) zur aktuellen politischen Lage.
„DIE HISTORISCHE CHANCE MUSS GENUTZT WERDEN“
Bezüglich der Imralı-Gespräche ihrer Partei erklärte Koçyiğit:
„Am 22. Januar führte unsere Delegation ein etwa vierstündiges Gespräch auf Imralı. In diesem Gespräch wurden Herrn Öcalan die Ansichten und Vorschläge übermittelt, die seit dem ersten Treffen unserer Delegation am 28. Dezember in Gesprächen mit allen politischen Parteien, ob mit oder ohne Fraktion im Parlament, gesammelt wurden. Wir können festhalten, dass darüber hinaus umfassende Bewertungen vorgenommen wurden. Wir müssen unterstreichen, dass Herr Öcalan tatsächlich eine Chance für die Lösung dieses Problems darstellt und seine Position für die Völker der Türkei und des Nahen Ostens von entscheidender Bedeutung ist. Wie er selbst zum Ausdruck brachte, muss diese historische Chance wirklich genutzt werden.
Wir möchten betonen, dass die Regierung sorgfältig alle Worte, Handlungen und Praktiken vermeiden muss, die dazu führen könnten, dass wir diese historische Chance verpassen. Um zu einem positiven Ergebnis in den Lösungsdiskussionen zu gelangen, muss sich die Regierung schnell auf praktische Schritte konzentrieren. Wir möchten unterstreichen, dass diese Angelegenheit nicht allein durch Besuche und bloße Worte vorankommen kann. Wir fordern, dass das Parlament schnell Verantwortung für einen rechtlichen Rahmen übernimmt.“