Der MIT warnt Bürger mit einem Video: 'Man sollte hinterfragen, wer die Person ist'
Der türkische Nachrichtendienst (MİT) hat mit einem Video unter dem Titel „Was ist Spionage?“ die Bürger vor Spionageaktivitäten gewarnt.
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In dem auf der Website des MİT veröffentlichten Video wird darauf hingewiesen, dass Nachrichtendienste eine sehr breite Zielgruppe, vielseitige Arbeitsbereiche und mehrdimensionale Ziele haben. Es wird betont: „Es gibt keine globale Definition für Spionageaktivitäten, auf die in der nachrichtendienstlichen Arbeit häufig zurückgegriffen wird.“
In dem Video wird erklärt, dass Spionageaktivitäten in Bezug auf „Wahrnehmung, Anwendung und Beurteilung“ unterschiedliche Bedeutungen haben und dies rechtliche Unterschiede darüber aufzeigt, was als Spionage gilt; zudem wird darauf hingewiesen, dass jedes Land Spionageaktivitäten in seinem eigenen innerstaatlichen Recht regelt.
In dem Video wird darauf hingewiesen, dass Spionageaktivitäten in der Türkei im türkischen Strafgesetzbuch Nr. 5237 unter der Überschrift „Straftaten gegen Staatsgeheimnisse und Spionage“ geregelt sind, und folgende Informationen werden bereitgestellt:
„Feindliche oder potenziell feindliche Nachrichtendienstmitarbeiter nehmen mit unseren Bürgern auf verschiedene Weise Kontakt auf. Feindliche Nachrichtendienste, die auf die Interessen, die Einheit, die Integrität und die Werte unseres Landes abzielen, können unsere Bürger, mit denen sie Kontakt aufnehmen, als Spione anwerben. Nachrichtendienste können von den Spionen, die sie nutzen, verlangen, Analysen oder Berichte auf Basis von Open-Source-Informationen zu erstellen. Sie können von den Zielpersonen verlangen, Adressdaten zu erfahren oder Erkundungsarbeiten an wichtigen Gebäuden oder Einrichtungen durchzuführen.“
„INFORMIEREN SIE DIE SICHERHEITSBEHÖRDEN“
In dem Video wird zudem darauf hingewiesen, dass feindliche Nachrichtendienste auch organisierte Kriminalität und Terrororganisationen für Spionagezwecke nutzen können, und es werden folgende Warnungen an die Bürger ausgesprochen:
„Es sollte bekannt sein, dass es eine Straftat ist, ausländischen Nachrichtendienstmitarbeitern bewusst oder unbewusst zu helfen. Bevor man auf forschende, verdächtige und sensible Fragen von unbekannten Personen antwortet, sollte hinterfragt werden, wer die Person ist, die diese Fragen stellt. Bei verdächtigen Aktivitäten sollten umgehend die Sicherheitsbehörden informiert werden.
Unsere Bürger können auf der Startseite von 'www.mit.gov.tr' unter dem Abschnitt 'Wie können Sie helfen' Angelegenheiten mitteilen, die sie für wichtig halten, bei denen sie Verdacht schöpfen oder die sie melden möchten. Es sollte nicht vergessen werden, dass es eine staatsbürgerliche Pflicht ist, Nachrichtendienst-Ablegern, die versuchen, die hohen moralischen Werte unserer Gesellschaft zu missbrauchen, um Informationen gegen unser Land zu sammeln, keine Gelegenheit zu bieten.“
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— 12punto (@12puntocomtr) 4. Mai 2024