Der Prozess der Waffenabgabe der Terrororganisation PKK: Sicherheitskreise äußern sich zu „Verhandlungs“-Vorwürfen
Während der Prozess der Waffenabgabe der Terrororganisation PKK unter dem Namen „Türkei-Modell“ Gestalt annimmt, wurde mitgeteilt, dass keinerlei Verhandlungen stattfinden, keine dritten Parteien in den Prozess einbezogen werden und eine rasche Umsetzung des Prozesses angestrebt wird.
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Im neuen Öffnungsprozess, der vom MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli initiiert wurde und mit dem Aufruf des Terroristenführers Abdullah Öcalan zur Waffenabgabe fortgesetzt wird, hat die Terrororganisation PKK in Sulaimaniyya mit einer 30-köpfigen Gruppe die Waffen niedergelegt.
In der nächsten Phase des Prozesses gehören der Zeitplan für die Waffenabgabe der Organisation und die Frage, was danach geschehen wird, zu den Themen, die die Öffentlichkeit am meisten beschäftigen.
Laut einem Bericht der regierungsnahen Zeitung Türkiye, der sich auf Sicherheitsbehörden und AKP-Quellen stützt, wird behauptet, dass die Türkei beim Prozess der Waffenabgabe der Terrororganisation PKK eine eigene Methode anwendet, die als „Türkei-Modell“ bezeichnet wird. In diesem Rahmen wurde erklärt, dass der Prozess ohne jegliche Verhandlungen geführt werde und keine dritten Parteien wie externe Beobachter oder Mediatoren daran teilnähmen. Zudem wurde betont, dass das Ziel darin bestehe, diesen Prozess innerhalb weniger Monate abzuschließen.
Den Berichten zufolge weist dieses Modell wesentliche Unterschiede zu Beispielen in anderen Ländern auf. Im Rahmen des „Türkei-Modells“ wurde festgehalten, dass keinerlei Verhandlungen mit der Organisation geführt und keine externen Beobachter oder Mediatoren eingeladen wurden. Sicherheitskreise teilten die Information: „Ohne eine Waffenabgabe wurden weder politische noch rechtliche Themen auf die Tagesordnung gesetzt. Zudem wurde angestrebt, den Prozess ohne Zeitverlust abzuschließen, um kein Umfeld zu schaffen, das für Provokationen anfällig ist.“
Auch AKP-Quellen äußerten einen ähnlichen Ansatz. Es wurde darauf hingewiesen, dass es in anderen Ländern Beispiele gebe, bei denen in der Regel dritte Parteien den Prozess überwachten, die Türkei diese Methode jedoch nicht bevorzuge. In einer Erklärung aus AKP-Kreisen hieß es: „Der Staat wird die Augen direkt verfolgen und berichten. Außer dem staatlichen Mechanismus gibt es kein drittes Auge.“
Sicherheitskreise behaupteten, dass die Erfahrungen aus dem früheren Lösungsprozess den Boden für diesen Prozess bereitet hätten. Es wurde betont, dass von Beginn des Prozesses an keinerlei offizielle Verhandlungen mit der Organisation geführt wurden, und folgende Einschätzung wurde abgegeben:
„Von Anfang an wurde keinerlei Verhandlung zugelassen. Die Entschlossenheit, keinen Schritt zu unternehmen, bevor die Waffen nicht niedergelegt und die Organisation sich nicht aufgelöst hat, wurde beibehalten. Auch für die PKK blieb kein anderer Weg, und sie ist an den Punkt gelangt, die Waffen niederzulegen.“