Details zum von Özgür Özel geforderten 'Gesetz zur politischen Ethik' bekannt geworden! Was steht in dem Entwurf?

Die Details zum 'Gesetz zur politischen Ethik', das CHP-Chef Özgür Özel zur Sprache gebracht hat, sind bekannt geworden. Der Entwurf, der seit 11 Monaten im Verfassungsausschuss liegt, schlägt die Bildung eines Ethikrats vor, in den jede Partei eine gleiche Anzahl von Mitgliedern entsendet.

12punto

Der Vorsitzende der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel, erinnerte während der Fraktionssitzung seiner Partei an das im Parlament ausstehende Gesetz zur politischen Ethik.

Özel, der mit den Worten "Ich fordere Sie heraus, bringen Sie es ein, lassen Sie es uns verabschieden" einen Appell richtete, wies auf das "Gesetz zur politischen Ethik" hin, dessen Details nun bekannt wurden.

Wie Cumhuriyet berichtet, schlägt der Entwurf, der seit Juli 2023 im Verfassungsausschuss liegt, die Bildung eines Ethikrats vor, in den jede Partei eine gleiche Anzahl von Mitgliedern entsendet.

Dem Rat wird die Befugnis übertragen, die Vermögens- und Einkommenserklärungen des Präsidenten, der Minister und der Abgeordneten zu prüfen. Zudem wird im Entwurf festgehalten, dass sich auch Bürger an den Rat wenden können, wenn sie konkrete Beweise für Handlungen haben, die gegen die Grundsätze der politischen Ethik verstoßen.

Gemäß den ethischen Regeln, die der von Özgür Özel unterzeichnete Entwurf festlegt, dürfen der Präsident, Minister und Abgeordnete während ihrer Amtszeit nicht in den Vorständen von öffentlichen Einrichtungen, Vereinen oder Stiftungen tätig sein. Auch ohne Gegenleistung dürfen sie keine Aufgaben im Privatsektor übernehmen.

Im Entwurf wird betont, dass Politiker die nationalen und spirituellen Werte, die das gemeinsame Erbe der Gesellschaft darstellen, nicht für politische Zwecke nutzen dürfen und dass ihnen zugewiesene öffentliche Mittel "nicht zweckentfremdet werden dürfen".

Der Entwurf sieht zudem vor, dass der Präsident, die Abgeordneten und die Minister gemäß dem Antikorruptionsgesetz verpflichtet sind, dem Parlament jedes Jahr im Januar ihre Vermögenswerte offenzulegen.