Die Frage zu den 'Leutnanten', die Yaşar Güler nicht beantworten konnte: 'Wenn das Lesen des Eides ein Verbrechen ist...'
Verteidigungsminister Yaşar Güler wich einer parlamentarischen Anfrage des stellvertretenden CHP-Vorsitzenden Burhanettin Bulut bezüglich der Leutnante, deren Entlassung aus den türkischen Streitkräften (TSK) gefordert wird, aus.
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Der stellvertretende Vorsitzende der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP), Burhanettin Bulut, hat eine parlamentarische Anfrage an den Verteidigungsminister Yaşar Güler bezüglich der Leutnante gestellt, deren Entlassung aus den TSK gefordert wird, nachdem sie bei ihrer Abschlussfeier die Schwerter gekreuzt und den Slogan "Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals" gerufen hatten.
Wie Sözcü berichtet, fragte Bulut in seiner Anfrage zu den Leutnanten, deren Verteidigungsschriften bereits eingereicht wurden und für die am 16. Januar eine Entscheidung erwartet wird, an Güler gerichtet: "Wenn das Lesen des Eides ein Verbrechen ist, warum haben Sie dann die Leutnante und Unteroffiziere, die denselben Eid geleistet haben, beklatscht und beglückwünscht?"
Güler antwortete darauf mit den Worten: "Die gesetzlich festgelegten Aufgaben und Verantwortlichkeiten unseres Ministeriums werden durch die zuständigen und befugten Stellen unter Einhaltung der einschlägigen Rechtsvorschriften, offen für eine rechtliche Überprüfung, fristgerecht und vollständig erfüllt."
Bulut entgegnete: "Der Minister hat in unzusammenhängender Weise an die Aufgaben und Befugnisse des Ministeriums erinnert. Weil er keine vernünftige Antwort hat. Kehren Sie von diesem falschen Weg um. Atatürk ist der ewige Oberbefehlshaber unserer Armee, und ihn zu verteidigen ist kein Verbrechen."
"DER ADMIRAL MIT TURBAN WURDE NICHT ENTLASSEN, SONDERN IN DEN RUHESTAND VERSETZT"
Bulut sagte weiter:
"Nirgendwo auf der Welt wird die Entlassung eines Soldaten gefordert, der einen Treueeid auf seinen Gründervater ablegt. Diejenigen, die den Admiral mit Turban nicht aus der Armee entlassen, sondern in den Ruhestand versetzt haben, haben ein Problem mit unserem ewigen Oberbefehlshaber Atatürk."