Die Reaktionen auf den Eurovision Song Contest reißen nicht ab

Charlie McGettigan, der Gewinner des Eurovision Song Contest 1994, hat beschlossen, seine Auszeichnung als Protest gegen die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest 2026 zurückzugeben.

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Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat am 4. Dezember die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest 2026 genehmigt. Diese Entscheidung stieß bei den Fernsehsendern vieler europäischer Länder auf Proteste. Die Niederlande, Slowenien, Irland und Island haben sich gegen die Teilnahme Israels ausgesprochen und beschlossen, sich vom Eurovision Song Contest zurückzuziehen.

CHARLIE McGETTIGAN ENTSCHEIDET SICH ZUR RÜCKGABE SEINER AUSZEICHNUNG

Der irische Sänger Charlie McGettigan war 1994 als Sieger des Eurovision Song Contest in die Geschichte eingegangen. Nach der Entscheidung, Israel am Eurovision Song Contest 2026 teilnehmen zu lassen, äußerte McGettigan seinen Protest. In einer Erklärung auf der Social-Media-Plattform X kündigte McGettigan an, dass er seine gewonnene Auszeichnung aus Protest gegen die Teilnahme Israels zurückgeben werde. McGettigan sagte: "Um Nemo zu unterstützen, möchte auch ich meine Auszeichnung an die EBU zurückgeben. Unser Sieg war 1994, und leider kann ich die Trophäe, die wir damals erhalten haben, nicht finden, aber sollte ich sie finden, werde ich meine Auszeichnung ebenfalls zurückgeben."

Nach McGettigans Erklärung traf auch Nemo, der Vertreter der Schweiz und Gewinner des Eurovision Song Contest 2024, eine ähnliche Entscheidung. Nemo hatte bereits angekündigt, seine Auszeichnung aus Protest gegen die Teilnahme Israels am Wettbewerb zurückzugeben. McGettigan erklärte, dass er sich dazu entschlossen habe, denselben Schritt zu unternehmen, um Nemo zu unterstützen.

ERKLÄRUNG MIT UNTERSTÜTZUNG DER IRISH-PALESTINIAN SOLIDARITY CAMPAIGN

Diese Erklärung von McGettigan wurde in einem Video bekannt gegeben, das von der Irish-Palestinian Solidarity Campaign (IPSC) auf X geteilt wurde.