Die Social-Media-Politik der AKP... „Wir könnten eine restriktive Haltung einnehmen“
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Hüseyin Yayman erklärte im Zusammenhang mit der geplanten Social-Media-Regulierung für unter 15-Jährige, dass der Schutz der öffentlichen Ordnung, der Familie, von Kindern und Frauen eine „rote Linie“ darstelle.
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Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Hüseyin Yayman äußerte sich zu den auf der Tagesordnung stehenden Social-Media-Regulierungen und machte im Rahmen der geplanten Maßnahmen für unter 15-Jährige bemerkenswerte Aussagen.
BETONUNG AUF „NATIONALE SICHERHEIT“
Yayman argumentierte, dass das Thema soziale Medien für die Türkei mittlerweile zu einer Frage der nationalen Sicherheit geworden sei. In seiner Erklärung führte er aus:
„Wir müssen hier unbedingt Kinder, die Familie und Frauen schützen. Leider gibt es einen digitalen Faschismus.“
DEFINITION ALS „ZENTRUM DES BÖSEN“
Yayman bezeichnete soziale Medien als „Zentrum des Bösen“ und zählte die Inhalte auf, die seiner Meinung nach auf diesen Plattformen zu finden seien:
„Hier gibt es Gewalt gegen Frauen, Prostitution, die Verherrlichung von Drogenkonsum, Entgeschlechtlichung, digitalen Faschismus, Islamophobie, Islamfeindlichkeit sowie die Missachtung familiärer und nationaler Werte.“
„WIR SIND IN DIESER FRAGE SEHR KLAR“
Yayman betonte, dass man statt eines liberalen Ansatzes Wert darauf lege, Social-Media-Plattformen durch rechtliche und administrative Regelungen in einen Rahmen zu fassen, und beschrieb die Haltung der Partei mit folgenden Worten:
„Der Schutz der öffentlichen Ordnung, der Familie, der Gesellschaft, des Individuums, des Kindes und der Frau ist unsere rote Linie. Wenn es als restriktiv gilt, Frauen, Kinder, die Familie und das Individuum zu schützen, dann ja, wir sind in dieser Frage sehr klar: Wir könnten eine restriktive Haltung einnehmen.“